27.06.2019 | Steuerrecht

Nachteile für an zweiter Stelle geführte Personen bei Zusammenveranlagten – Verfahren anhängig

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Wer zusammen z. B. mit dem Ehemann, der eingetragenen Lebenspartnerin oder der Ehefrau eine Einkommensteuererklärung abgeben will, muss dabei die von der Finanzverwaltung vorgegebene Reihenfolge einhalten. Die Ordnungkriterien hierfür sind verfassungsrechtlich bedenklich. Beim Finanzgericht (FG) Köln ist zu dieser Frage nunmehr ein Verfahren anhängig. Weiter

22.05.2019 | Beratertipp

Steuerlicher Abzug von Ausgleichszahlungen für den Verzicht auf einen Versorgungsausgleich

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Obwohl die Regelung bereits zum 1.1.2015 in Kraft getreten ist, ist sie in der Praxis eher noch unbekannt: Ausgleichszahlungen zur Vermeidung eines Versorgungsausgleichs zwischen Eheleuten/eingetragenen Lebenspartnerschaften können unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben bei der zahlenden Person bei der Einkommensveranlagung abgezogen werden. Leider gibt es dazu einen Wermutstropfen... Weiter

22.05.2019 | Beratertipp

Zur geplanten Rentenversicherungspflicht für Selbstständige

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Etwa 20 Prozent der rund vier Millionen Selbstständigen in Deutschland sind aktuell rentenversicherungspflichtig. Der Großen Koalition sind das viel zu Wenige. Bis Ende 2019 soll daher ein Gesetzesentwurf vorliegen, der Selbstständige zur Altersvorsorge zwingt. Weiter

24.04.2019 | Urteilsbesprechung

Grundbesitzwert für zeitnah nach Erbfall veräußerte Immobilie – Nachweis des niedrigeren gemeinen Wertes

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Weist eine steuerpflichtige Person durch Verkauf eines Grundstücks kurze Zeit nach dem Erbfall nach, dass der gemeine Wert eines Grundstücks wesentlich niedriger ist, als der vom Finanzamt nach dem BewG ermittelte Wert, ist der Verkaufspreis auch dann maßgebend, wenn das Gesetz einen solchen Nachweis nicht vorsieht. Das hat der BFH jüngst mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BVerfG entschieden. Weiter

24.04.2019 | Beratertipp

Dienstfahrrad: Was kostet das den Arbeitgeber?

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Seit Januar ist das Dienstrad für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steuerfrei. Die Privatfahrten versteuern Mitarbeiter seit 13. März 2019 nur noch mit dem halben Bruttolistenpreis. Das gilt seit Anfang 2019 schon für Dienst-E-Autos. Doch was kostet das alles den Arbeitgeber? Soll er seinem Angestellten das Rad steuerfrei überlassen oder ihn an den Kosten beteiligen? Eine Beispielrechnung klärt auf. Weiter

27.03.2019 | Gestaltungsberatung

Grunderwerbsteuer bei Grundstückserwerb durch Geschwister

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Zuwendungen von Grundstücken zwischen Geschwister unterliegen, anders als die Grundstückserwerbe von Eltern oder Eheleuten/eingetragenen Lebenspartnerschaften, grundsätzlich der Grunderwerbsteuer. Eine in diesem Zusammenhang interessante Entscheidung hat der Bundesfinanzhof jüngst veröffentlicht. Weiter

27.03.2019 | Beratungsfelder

Familienunternehmen und Unternehmerfamilien

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Unternehmerfamilien sollten sie haben - die Familienstrategie, die sich mit der eigenen, eng an die Firma geknüpfte Zukunft beschäftigt. Dabei gelten die Grundsätze: Gerecht und fair geht nicht, und die steuerliche Gestaltung muss immer der familiären Logik folgen. Prof. Dr. Tom Rüsen, der für das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) zu diesen Aspekten forscht, weiß außerdem, welche Rolle Berater spielen können und sollten. Weiter

20.02.2019 | Wirtschaftswissenschaft

Mittelständische Unternehmen: Wettbewerbsnachteile durch Offenlegungspflichten?

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In der EU sind Kapitalgesellschaften ab einer bestimmten Größe verpflichtet, ihre Jahresabschlüsse detailliert offenzulegen. Um sich dieser Pflicht zu entziehen, bremst der Mittelstand in Deutschland und Europa bewusst sein Wachstum, um wettbewerbsrelevante Informationen nicht preisgeben zu müssen. Weiter

20.02.2019 | Beratertipp

Umsatzsteuer bei Bruchteilsgemeinschaften: Geänderte Rechtsprechung

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Der BFH hat in einer aktuellen Entscheidung unter Abkehr seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass im Gegensatz zu einer Gesamthandsgemeinschaft, etwa einer GbR, eine Bruchteilsgemeinschaft nicht Unternehmerin im Sinne des UStG sein kann. Die Leistungen werden zivil- und umsatzsteuerlich nicht gegenüber der Bruchteilsgemeinschaft, sondern den jeweils an der Bruchteilsgemeinschaft beteiligten Personen erbracht. Weiter

23.01.2019 | Gestaltungsberatung

Tücken des Nießbrauchs an einer Immobilie aus zivilrechtlicher Sicht

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Die Übertragung eines Grundstücks unter Nießbrauchsvorbehalt wird in der Praxis häufig genutzt, um die erbschafsteuerlichen Freibeträge, die nach § 14 ErbStG alle zehn Jahre neu "aufleben", mehrfach in Anspruch nehmen zu können, und um bestimmte Personen zu versorgen. Weiter