Steuerliche Rechtsprechung

12.05.2026 | Bundesfinanzhof

Dienstreisen mit Privatwagen statt Firmenwagen nicht abziehbar

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Aufwendungen für Dienstreisen mit dem Privatwagen sind in der Regel unangemessen und daher nicht als Werbungskosten abziehbar, wenn der Steuerpflichtige über einen Firmenwagen verfügt und ihm bei dessen Nutzung keine Fahrtkosten entstanden wären. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Weiter

11.05.2026 | Bundesfinanzhof

Corona-Sonderzahlung durfte andere freiwillige Zusatzleistungen ersetzen

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Corona-Sonderzahlungen sind auch bei Anrechnung auf andere freiwillige Arbeitgeberleistungen wie Urlaubsgeld und Jahresbonus steuerfrei, soweit sie nicht anstelle des ohnehin geschuldeten Arbeitslohns gezahlt wurden. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs hervor. Weiter

26.04.2026 | Bundesfinanzhof

Handgeldzahlungen im Profisport: Betriebsausgabe oder Aktivierung?

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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat zur Behandlung von sogenanntem Handgeld Stellung genommen, das Fußballclubs häufig bei Vertragsschluss an Profispieler zahlen. Kann das Handgeld als sofortige Betriebsausgabe abgezogen werden oder ist es aktivierungspflichtig? Weiter

21.04.2026 | Sächsisches Finanzgericht

Kein Verlustabzug bei sanktionsbedingt nicht handelbaren Wertpapieren

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Verluste wegen der fehlenden Handelbarkeit russischer Staatsanleihen und russischer Aktien können im Jahr 2022 nicht bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden. Das hat das Sächsische Finanzgericht in Leipzig entschieden. Weiter

02.04.2026 | Bundesfinanzhof

Rückstellung für Vorruhestandsmodell für Führungskräfte

Für Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Vorruhestandsmodell kann eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet werden. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Weiter

26.03.2026 | Bundesfinanzhof

Rückwirkende Erbschaftsteuerregelung zulässig

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Die rückwirkende Anwendung des § 13b Abs. 10 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) auf Schenkungen, die vor dem Inkrafttreten der Vorschrift am 09.11.2016 erfolgt sind, ist verfassungsrechtlich zulässig. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Weiter

12.03.2026 | Bundesfinanzhof

Keine Einkommensteuer für ratenweise Abfindung eines Pflichtteilsverzichts

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Abfindungen, die für einen lebzeitigen Pflichtteilsverzicht gezahlt werden, unterliegen nicht der Einkommensteuer. Die Zahlungen stellen auch dann kein erzieltes Einkommen dar, wenn sie in Raten geleistet werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Weiter

24.02.2026 | Bundesfinanzhof

Abschiedsfeier für Mitarbeiter kein Arbeitslohn

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Unternehmen können die Kosten für die Verabschiedung ihrer Mitarbeiter in den Ruhestand ohne lohnsteuerliche Nachteile übernehmen. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung als betriebliche Feierlichkeit ausgestaltet ist. Dies stellt ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) klar. Weiter

04.02.2026 | Bundesfinanzhof

Kinderbetreuungskosten: Kriterium der Haushaltszugehörigkeit verfassungsgemäß

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Kinderbetreuungskosten können bei der Einkommensteuer unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Dazu zählt die Zugehörigkeit des Kindes zum Haushalt des Steuerpflichtigen. Der Bundesfinanzhof hält dieses Kriterium weiterhin für verfassungsgemäß. Weiter

29.01.2026 | Bundesfinanzhof

Verspätungszuschlag und Corona-Krise

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Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der Gesetzgeber die Steuererklärungsfristen für 2019 verlängert. Wurden jedoch auch diese Fristen versäumt, waren zwingend Verspätungszuschläge festzusetzen. Ein Ermessen bestand nicht. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) klargestellt. Weiter