26.11.2020 | Fachartikel

Zeitpunkt der steuerlichen Verlustrealisierung aus Unternehmensbeteiligung bei Insolvenz

(Foto: Thomas Uppenbrink und RA Dr. Sascha Besau)

Im Falle der Insolvenz eines Unternehmens stellt sich regelmäßig die Frage, ob und zu welchem Zeitpunkt die Gesellschafter ihre Kosten für den Erwerb der Beteiligung sowie etwaige Inanspruchnahmen aufgrund ihrer Beteiligung als Verluste im Rahmen der privaten Steuererklärung geltend machen können. Hierzu zählen insbesondere der Verlust des eingezahlten Stammkapitals, der Ausfall etwaiger Gesellschafterdarlehen, der Ausfall etwaiger Gesellschaftereinlagen in die Kapitalrücklage sowie die private Inanspruchnahme aus Sicherheiten bspw. Bürgschaften. Weiter

29.10.2020 | Gestaltungsberatung

Vorweggenommene Erbfolgen: Freibetragsgrenzen von Abkömmlingen im Blick behalten

(Foto: © iStock.com/Morsa Images)

In der Beratung zu vorweggenommenen Erbfolgen wird gern übersehen, dass auch im engeren Familienkreis längst nicht immer hohe Freibeträge bei der Erbschafts- und Schenkungsteuer gewährt werden. So wird bei Schenkungen von Kindern an ihre Eltern lediglich ein Freibetrag von 20.000 EUR gewährt, bei Erwerben von Todes wegen auch nur 100.000 EUR. Und auch Enkel- oder Urenkelkinder kommen in der Regel nicht in den Genuss der für Kinder gewährten Freibeträge von 400.000 EUR, wie eine aktuelle Entscheidung des BFH sehr deutlich zeigt. Weiter

29.10.2020 | Insolvenz & Sanierung

Die optimalen Verhaltensweisen bei Feststellung einer handelsrechtlichen Überschuldung

(Foto: © Thomas Uppenbrink)

Die Corona-Situation macht für Unternehmen, die erst jetzt den 2019er Jahresabschluss erstellen lassen und dort eine buchmäßige Überschuldung ausweisen, die Erstellung einer positiven Fortbestehensprognose noch schwieriger, da ja eine unbeständige Zukunfts- und Liquiditätslage vorliegt. Der folgende Beitrag zeigt die optimalen Verhaltensweisen von Steuerberater*innen bei Feststellung einer handelsrechtlichen Überschuldung auf. Weiter

24.09.2020 | Interview

Überbrückungshilfe: »Wir sind weder überfordert, noch überflutet«

(Foto: Muhterem Aras, © Landtag von Baden-Württemberg)

Die Bundessteuerberaterkammer hatte sich vehement dafür eingesetzt, dass Unternehmer*innen die Bundesüberbrückungshilfe nur mithilfe der Beraterschaft beantragen können. Diese beklagte wenig später das bürokratische Verfahren, Überlastung und unzufriedene Mandant*innen. Dabei liege das Problem der schleppenden Mittelauszahlung aber keinesfalls an einer Überflutung oder Überforderung der Kanzleien, sondern an den hohen gesetzlichen Hürden, wie die Grüne Abgeordnete und Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg, Muhterem Aras, weiß. Sie ist selbst Steuerberaterin in Stuttgart. Weiter

24.09.2020 | Beratertipp

Rückwirkender Splittingtarif für eingetragene Lebenspartnerschaften: Achtung, Fristende!

(Foto: © BirgitKorber - iStockphoto.com)

Gleichgeschlechtliche Paare, die ihre eingetragene Lebenspartnerschaft bis Ende letzten Jahres in eine Ehe umgewandelt haben, haben Anspruch auf den Splittingtarif für die gesamte Dauer ihrer eingetragenen Lebenspartnerschaft und können diesen jetzt auch noch rückwirkend beantragen. Aber Achtung! Die Frist dazu läuft Ende des Jahres ab! Weiter

27.08.2020 | Beratertipp

Strafrechtliches Update: Zu Unrecht erhaltene Corona-Soforthilfe – was tun?

(Foto: © RAin Dr. Barbara Bischoff)

Die Gewährung von Corona-Soforthilfezuschüssen ist auf Landesebene weitgehend abgeschlossen. Es beginnt die Phase der Überprüfung der Bewilligungen – voraussichtlich im Rahmen von Betriebsprüfungen durch die Finanzverwaltung. Erste Anlaufstelle für Fragen der Mandanten ist weiterhin die steuerliche Beratung. Rückforderungsbescheide werden folgen, die strafrechtliche Aufarbeitung läuft parallel dazu. Die nachfolgend dargestellten Standardkonstellationen sollen Anhaltspunkte für das passende Vorgehen vermitteln. Weiter

27.08.2020 | Unternehmensführung

»Allen Respekt vor den Fridays for Future – aber jetzt müssen die Alten ran«

(Foto: © Susanne Henkel)

Dass nachhaltiges Wirtschaften eine krisensicherere Alternative zur grenzenlosen Wachstumsideologie darstellt, ist vielen durch Corona erstmals deutlich geworden. Dennoch arbeitet schon eine ganze Reihe mittelständischer Unternehmen seit Jahrzehnten unter anderen Vorzeichen als der Mainstream. Eine der Vorreiterinnen ist die Richard Henkel GmbH aus Forchtenberg in Baden-Württemberg. Geschäftsführerin Susanne Henkel erklärt im Interview mit STB Web, weshalb und wie sich dies betriebswirtschaftlich auswirkt. Weiter

27.08.2020 | Beratertipp

Verjährter Pflichtteilsanspruch kann nicht mehr als Nachlassverbindlichkeit geltend gemacht werden

(Foto: © Rain Susanne Christ)

Ein Pflichtteilsanspruch kann erbschaftsteuerlich trotz Konfusion als Nachlassverbindlichkeit geltend gemacht werden. Einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs zufolge gilt dies jedoch nicht mehr, wenn der Anspruch zivilrechtlich bereits verjährt ist. Zwar ist die Begründung des BFH nicht überzeugend; gleichwohl muss in der Beratung auf diese Rechtsprechung und die Folgen für die Praxis – insbesondere bei Berliner Testamenten – hingewiesen werden. Weiter

25.06.2020 | Betriebswirtschaft

Wie können wir stabil stagnieren?

(Foto: © Prof. Dr. Daniel Deimling)

Dr. Daniel Deimling ist Professor für Betriebswirtschaft – und bricht mit den meisten ihrer Glaubenssätze radikal. Der Unternehmensethiker tritt vielmehr für wachstumsneutrales Wirtschaften ein. Das helfe nicht nur, Krisen deutlich besser zu bewältigen, sondern sei angesichts drohender Ressourcenknappheit und gesättigter Märkte längst mehr als nur moralisches Beiwerk. Weiter

25.06.2020 | Beratertipp

Befristete Absenkung der Umsatzsteuer in der Steuerberatung

(Foto: © iStock.com/sutlafk)

Beschlossen ist das Gesetz noch nicht, die Absenkung der Umsatzsteuer zum 1.7.2020 gilt aber als sicher. Das BMF hat dazu bereits den zweiten Entwurf eines begleitenden BMF-Schreibens vorab veröffentlicht. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über die Auswirkungen der Steuersatzänderungen auf Steuerberatungsleistungen, also die Auswirkungen auf Ihre eigene Rechnungslegung. Weiter