24.06.2021 | Abgabenordnung

Wirksame Einspruchsrücknahme bei verbösernder Einspruchsentscheidung

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Das Niedersächsische Finanzgericht hat – soweit ersichtlich als erstes Finanzgericht – zu der Frage Stellung genommen, ob eine Einspruchsrücknahme auch dann noch bis zum Ablauf des Tages des tatsächlichen Zugangs der verbösernden Einspruchsentscheidung wirksam ist, wenn deren Bekanntgabe nach Ablauf der Drei-Tages-Frist erfolgt. Weiter

29.04.2021 | Fachartikel

Unternehmensbewertung in der Steuerberatung

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Die Unternehmensbewertung ist für Steuerberater*innen ein interessantes und zugleich anspruchsvolles Betätigungsfeld. Grundsätzlich ist Ihnen dies erlaubt, problematisch kann es werden, wenn Sie nicht von dem Unternehmen selbst, sondern von anderen Personen, insbesondere einzelnen Gesellschafter*innen, mit der Bewertung beauftragt werden. Hier sind die berufsrechtlichen Regelungen, etwa zur Unparteilichkeit und Verschwiegenheit, unbedingt zu beachten. Weiter

12.04.2021 | Statistik

Mehr als 100.000 Steuerberater*innen in Deutschland

Im Jahr 2020 stieg die Zahl der Mitglieder in den Steuerberaterkammern bundesweit auf 100.204 an, das entspricht einem Zuwachs von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Bundessteuerberaterkammer vermeldet. Weiter

25.03.2021 | FG Düsseldorf

Betriebsprüfung in Corona-Zeiten: Kein Anspruch auf persönliche Schlussbesprechung

Das Finanzgericht Düsseldorf hatte zu entscheiden, ob eine Schlussbesprechung im Sinne des § 201 AO die persönliche Anwesenheit der Teilnehmer erfordert. Weiter

25.03.2021 | FG Münster

E-Bilanz kann unzumutbar sein

Die Erstellung und die Übermittlung einer Bilanz in elektronischer Form sind für Kleinstbetriebe wirtschaftlich unzumutbar, wenn hierdurch ein erheblicher finanzieller Aufwand verursacht wird. Dies gilt nach einem Urteil des Finanzgerichts Münster auch für die Beauftragung eines Steuerberaters. Weiter

12.03.2021 | Landgericht Osnabrück

Unzureichende Fibu-Unterlagen können Steuerhinterziehung darstellen

Eine genaue Buchführung ist nicht jedermanns Sache. Dass ungenaue Buchführung aber auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann, musste nun ein angeklagter Arzt vor dem Landgericht Osnabrück erfahren. Seinem Steuerberater gegenüber machte er unvollständige Angaben. Weiter

14.01.2021 | FG Düsseldorf

Steuerberatungs-GmbH & Co. KG erzielt gewerbliche Einkünfte

Eine Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG wollte ihre Einkünfte als solche aus freiberuflicher Tätigkeit eingeordnet sehen - vergebens. Weiter

16.12.2020 | Gesetzesänderung

Schärfere Regeln für Abschlussprüfer

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Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarktintegrität beschlossen. Es begrenzt unter anderem die Höchstlaufzeit von Mandaten auf zehn Jahre und erweitert die Haftung. Weiter

10.11.2020 | Gesetzesänderung

Beratungsgesellschaften werden Träger der Berufspflichten

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften veröffentlicht. Weiter

29.10.2020 | Insolvenz & Sanierung

Die optimalen Verhaltensweisen bei Feststellung einer handelsrechtlichen Überschuldung

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Die Corona-Situation macht für Unternehmen, die erst jetzt den 2019er Jahresabschluss erstellen lassen und dort eine buchmäßige Überschuldung ausweisen, die Erstellung einer positiven Fortbestehensprognose noch schwieriger, da ja eine unbeständige Zukunfts- und Liquiditätslage vorliegt. Der folgende Beitrag zeigt die optimalen Verhaltensweisen von Steuerberater*innen bei Feststellung einer handelsrechtlichen Überschuldung auf. Weiter