08.05.2019 | Fördermittel

Zahl der Deutschlandstipendien 2018 um 5 Prozent gestiegen

Im Jahr 2018 haben 27.200 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz erhalten. Die Zahl der privaten Mittelgeber – darunter eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts – ist um 4 Prozent gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent. Ihr Anteil betrug damit 1 Prozent gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2018/2019. 

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden. Das Gesetz sieht einen Anteil von 8 Prozent geförderter Studierender als Höchstgrenze vor. 

Zahl der privaten Mittelgeber um 4 Prozent gestiegen

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Von privaten Mittelgebern warben die Hochschulen 2018 Fördermittel in Höhe von 28,1 Millionen Euro ein, das waren 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Mittelgeber ebenfalls um 4 Prozent auf 7.840. Die Mittelgeber waren 2018 vor allem Kapitalgesellschaften (3.060 Mittelgeber mit insgesamt 9,3 Millionen Euro Fördersumme) sowie sonstige juristische Personen des privaten Rechts, wie zum Beispiel eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts (1.840 Mittelgeber mit insgesamt 10,6 Millionen Euro Fördersumme).

(Destatis / STB Web)