18.03.2018 | Studie

Zur Digitalisierung im Nonprofit-Bereich

Auch zivilgesellschaftliche Akteure sollten sich stärker mit Fragen der Digitalisierung befassen, es bestehe großer Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Thesenpapiers "Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft".

Das Thesenpapier wurde im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung der Förderinitiative "digital.engagiert" von Amazon und Stifterverband veröffentlicht. Eine dem Papier zugrunde liegende Umfrage unter gemeinnützigen Organisationen in Deutschland zeigt, dass sich über zwei Drittel (71 Prozent) künftig stark oder sehr stark von der Digitalisierung betroffen sehen. Jeder zweite Befragte (50 Prozent) attestiert seiner Organisation Nachholbedarf: beispielsweise beim Koordinieren von Ehrenamtlichen, Fundraising über digitale Kanäle, aber auch beim Thema Wirkungsmessung und Organisationskultur. Gleichzeitig halten über zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten die Möglichkeit für "sehr relevant", dass sie über digitale Tools administrative Aufgaben effizienter abwickeln können, wie zum Beispiel Mitglieder- oder Spendenverwaltung.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Die Digitalisierung führt zu einem Wandel der Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation und sollte neben der Integration digitaler Hilfsmittel auch eine Weiterentwicklung von Organisationskultur und -struktur umfassen.

Downloads:

Thesenpapier "Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft"

Studie "Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen"

(Stifterverband / STB Web)