13.08.2019 | Bundesfinanzhof

Elektronisches Anwaltspostfach: Technische Sackgasse geht nicht zulasten der Frist

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Wird ein aus dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) versandter fristwahrender Schriftsatz von dem justizinternen Server nicht weitergeleitet, weil die Dateibezeichnung unzulässige Zeichen enthält, kann Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von Amts wegen gewährt werden. Weiter

08.08.2019 | Bundesfinanzhof

Keine Rückstellung für Aufbewahrungskosten von Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum

Die Kosten einer 10-jährigen Aufbewahrung von Mandantendaten und Handakten im DATEV-Rechenzentrum sind bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft nicht rückstellungsfähig. Weiter

25.06.2019 | Sozialgericht Osnabrück

Rückwirkende Befreiung von der Versicherungspflicht für Unternehmensjuristin

Eine Syndikusanwältin ist für ihre durchgängig seit 01.11.2014 bestehende Tätigkeit nicht versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die zuvor an die gesetzliche Rentenversicherung geleisteten Beiträge sind zu erstatten. Das hat das Sozialgericht Osnabrück entschieden. Weiter

05.06.2019 | Statistik

Aktuelle Anwaltsstatistiken veröffentlicht

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat die aktuelle Mitgliederstatistik und die Fachanwaltsstatistik veröffentlicht. Der Zuwachs zum Vorjahr ist gering, weiter gestiegen ist allerdings der Frauenanteil. Weiter

24.04.2019 | FG Münster

Keine Wiedereinsetzung bei vom Steuerberater „übersehenen“ Bescheiden

Legt ein Steuerberater für seinen Mandanten nur gegen einen Teil der aufgrund einer Betriebsprüfung ergangenen Bescheide Einspruch ein, kommt hinsichtlich der „übersehenen“ Bescheide keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht. Dies hat das FG Münster entschieden. Weiter

05.04.2019 | BGH

Nur summarischer Schaden bedingt Haftung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klar gestellt, dass Steuerberater zwar grundsätzlich verpflichtet sind, eigene wirtschaftliche Vorteile offen zu legen. Ein Mandant ist aber erst geschädigt, wenn sich seine Vermögenslage per Saldo schlechter darstellt als sie es ohne die Pflichtverletzung des Beraters wäre. Weiter

29.03.2019 | Bundessozialgericht

Keine Vertretung durch Lohnsteuerhilfeverein im Verfahren wegen sozialrechtlichem Kindergeld

Ein Lohnsteuerhilfeverein ist nicht berechtigt, ein Mitglied in Antragsverfahren wegen sozialrechtlichem Kindergeld als Bevollmächtigter wirksam zu vertreten. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden. Weiter

15.12.2018 | Bundessozialgericht

Personengesellschaft: Volles Elterngeld bei Gewinnverzicht

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Der Jahresgewinn einer Personengesellschafterin wird nicht anteilig auf das Elterngeld angerechnet, wenn die Person darauf vertraglich verzichtet hat. Weiter

28.11.2018 | Bundesfinanzhof

Zur tarifbegünstigten Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis

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Die tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis setzt nach dem BFH voraus, dass der Steuerpflichtige die wesentlichen vermögensmäßigen Grundlagen entgeltlich und definitiv auf einen anderen überträgt. Hierzu muss der Veräußerer seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen. Weiter

20.11.2018 | SG Münster

Syndikusrechtsanwälte rückwirkend von Rentenversicherungspflicht befreit

Syndikusrechtsanwälte können von der Rentenversicherungspflicht auch für Zeiten vor dem gesetzlichen Stichtag (01.04.2014) befreit werden, wenn für diese Zeiten einkommensbezogene Pflichtbeiträge an ein berufsständisches Versorgungswerk gezahlt wurden. Weiter