05.06.2018 | FG Düsseldorf

Keine Erbschaftsteuerbefreiung für ein an ein Familienheimgrundstück angrenzendes Gartengrundstück

Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat entschieden, dass sich die Erbschaftsteuerbefreiung für ein sog. Familienheim nicht auf ein angrenzendes Gartengrundstück erstreckt. Weiter

04.06.2018 | FG Köln

Keine Spekulationsteuer auf häusliches Arbeitszimmer bei Verkauf des selbstgenutzten Eigenheims

Der Gewinn aus dem Verkauf von selbstgenutztem Wohneigentum ist auch dann in vollem Umfang steuerfrei, wenn zuvor Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer abgesetzt wurden. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln entschieden. Weiter

30.05.2018 | Interview

Kanzleisoftware: "Für eine Plattform braucht es keine Satzungsänderung"

(Foto: StB Alexander Hermelink)

Die Datev bleibt im Gespräch – dafür sorgt noch immer die geplante Satzungsänderung, die dazu dienen soll, eine Plattform für bislang noch nicht von einem Steuerberater betreute Privatmandanten aufzubauen. Derzeit sind die Vorstände auf Werbetour für ihr Vorhaben und versuchen zu erklären, was viele Mitglieder nicht verstehen – warum braucht es eine Satzungsänderung für eine Plattform? Einer, dem das auch nicht einleuchtet, ist Steuerberater Alexander Hermelink aus dem westfälischen Löhne. Weiter

30.05.2018 | Kommentar

Zinssatz von 6 Prozent: Rote Karte für den BFH durch den BFH

(Foto: © omphoto / photocase.de)

Da hatte der III. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) im November noch entschieden, dass ein Zinssatz von 6 Prozent jährlich, den der Fiskus für Steuernachzahlungen trotz der aktuell schon lange anhaltenden Niedrigzinsphase erhebt, völlig in Ordnung sei und zur Begründung insbesondere Zinssätze herangezogen, die Banken für Überziehungskredite und private Kreditkartenkredite verlangen. Dem hat der IX. Senat des BFH in einer aktuellen Entscheidung vom 25.4.2018 energisch widersprochen. Das hat Seltenheitswert! Weiter

30.05.2018 | FG Rheinland-Pfalz

Keine sog. "tatsächliche Verständigung" mit dem Finanzamt über Hinterziehungszinsen möglich

(Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com)

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass wegen einer Steuerhinterziehung festzusetzende Hinterziehungszinsen nicht Gegenstand einer sog. "tatsächliche Verständigung" zwischen Steuerpflichtigem und Finanzamt sein können. Weiter

29.05.2018 | Hessisches LSG

Hinzuverdienstgrenze wegen Rinderstall überschritten

Ein Rentner überführte einen Rinderstall in sein Privatvermögen und überschritt damit die Hinzuverdienstgrenze bei seiner Erwerbsminderungsrente und muss diese daher anteilig zurückzahlen. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG). Weiter

29.05.2018 | FG Münster

Keine zeitlich unbegrenzte Änderungsmöglichkeit des Finanzamts bei Liebhaberei

Auch für das Finanzamt gelten Fristen: So hat das Finanzgericht Münster jetzt entschieden, dass eine Änderung von vorläufigen Steuerbescheiden nicht mehr möglich ist, wenn alle für die Beurteilung notwendigen Tatsachen schon seit mehreren Jahren festgestanden haben. Weiter

28.05.2018 | Gleichstellung

Deutscher Juristinnenbund fordert diskriminierungsfreie Gestaltung von Steuerformularen

(Foto: Prof. Dr. Maria Wersig, © Hoffotografen)

Bei der Jahrestagung der Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder am 24. und 25. Mai in Goslar stand auch das Thema "Bürgerfreundliche Sprache in der Finanzverwaltung" auf der Tagesordnung. "Eine gute Gelegenheit, nun endlich auch für diskriminierungsfreie Steuervordrucke der Finanzverwaltung zu sorgen", so die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig. Weiter

27.05.2018 | Bundesfinanzhof

Verlustabzug beim Anlagebetrug mit nicht existierenden Blockheizkraftwerken

Beteiligt sich der Anleger an einem von ihm nicht erkannten Schneeballsystem, das aus seiner Sicht zu gewerblichen Einkünften führen soll, ist er berechtigt, den Verlust seines Kapitals steuerlich geltend zu machen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Musterverfahren für mehr als 1.400 geschädigte Anleger entschieden. Weiter

26.05.2018 | Bundesfinanzhof

BFH versagt Gestaltungsmodell in der Landwirtschaft die Anerkennung

(Foto: © Countrypixel - Fotolia.com)

Bei der Verpachtung von Grundbesitz an sog. Pauschallandwirte darf der Verpächter nicht auf die Umsatzsteuerfreiheit verzichten. Damit wendet sich der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 1. März 2018 gegen ein von der Finanzverwaltung akzeptiertes Gestaltungsmodell. Weiter