Insolvenz & Sanierung

20.02.2017 | Studie

Lieferanten gewähren längere Zahlungsziele

42,29 Tage müssen Unternehmen momentan durchschnittlich warten, bis ihre Rechnungen bezahlt werden - etwa eineinhalb Tage länger als noch vor einem Jahr. Der Grund dafür ist eine Verlängerung der eingeräumten Zahlungsziele, berichtet die Auskunftei Creditreform. Weiter

10.02.2017 | Bundesfinanzhof

Bundesfinanzhof verwirft Sanierungserlass des Finanzministeriums

(Foto: © helmutvogler - Fotolia.com)

Die im Sanierungserlass des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vorgesehene Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen verstößt gegen den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung. Diese Entscheidung des Großen Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) ist von grundlegender Bedeutung für die Besteuerung insolvenzgefährdeter Unternehmen. Weiter

07.02.2017 | Umfrage

Zahlungsmoral und Verbraucherinsolvenzen

In der traditionellen Branchenumfrage unter den 560 Mitgliedern des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, berichten 65 Prozent, dass Rechnungen jetzt genauso gut wie auch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent beobachten sogar eine bessere Zahlungsmoral. Weiter

23.01.2017 | Studie

Firmeninsolvenzen: Insolvenzschäden um über 50 Prozent gestiegen

Die Zahl der Firmenpleiten verringerte sich 2016 um 6,2 Prozent auf 21.789 Fälle (2015: 23.222). Die durch Firmeninsolvenzen verursachte Schadenssumme ist allerdings signifikant gestiegen. Die Insolvenzschäden summierten sich 2016 auf insgesamt 27 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um knapp 54 Prozent (2015: 17,5 Mrd. Euro). Weiter

10.01.2017 | Investition und Finanzierung

Kreditneugeschäft in Deutschland auf holprigem Weg bergauf

Zum Jahresende 2016 stieg das Kreditneugeschäft der deutschen Banken und Sparkassen mit Unternehmen und Selbständigen erstmals seit dem Frühjahr 2015 wieder an, wie der aktuelle KfW-Kreditmarktausblick zeigt. Dennoch bleibt die eng mit der Kreditnachfrage zusammenhängende Investitionsbereitschaft der Unternehmen insgesamt relativ schwach. Weiter

09.01.2017 | FG Schleswig-Holstein

Aufteilung der Vorsteuer aus einer Insolvenzverwalterrechnung

Bei der Aufteilung der Vorsteuer aus einer Insolvenzverwalterrechnung ist zunächst das Verhältnis der unternehmerischen zu den privaten Insolvenzverbindlichkeiten zu ermitteln; bei den unternehmerischen Verbindlichkeiten steuerfreien Ausschlussumsätzen stehen, so ein Urteil des Schleswig-Holsteinische Finanzgerichts (FG). Weiter

02.01.2017 | FG Baden-Württemberg

Vollstreckung trotz Restschuldbefreiung?

Das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg setzte mit Beschluss vom 7. November 2016 die Vollziehung einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung aus. Es hatte ernstliche Zweifel an der Vollstreckung, da dem Schuldner nach Abschluss des Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung erteilt worden ist. Weiter

16.12.2016 | Statistik

Gläubiger erhalten durchschnittlich 2,6 Prozent ihrer Forderungen

Bei Insolvenzverfahren in Deutschland, die im Jahr 2010 eröffnet und bis Ende des Jahres 2014 beendet wurden, erhielten Gläubiger durchschnittlich 2,6 Prozent ihrer Forderungen zurück. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Weiter

08.12.2016 | Oberverwaltungsgericht Niedersachsen

Keine Subventionen für insolvente Antragsteller

Eine Behörde darf jemandem versagen, sich für eine Förderung mit öffentlichen Mitteln zu bewerben, wenn über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist. Weiter

29.11.2016 | Befragung

Unternehmen sehen Insolvenzverfahren als 2. Chance

67 Prozent der Unternehmen sehen das Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren als eine wichtige Hilfe bei der Krisenbewältigung. Zu diesem Ergebnis kam eine Befragung der Creditreform Wirtschaftsforschung, des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) und des Bundesverbandes ESUG und Sanierung (BV ESUG). Weiter