Berufliches & Berufsrecht

24.02.2017 | Bundesgerichtshof

BGH erneut zu Hinweispflichten des Steuerberaters auf drohende Insolvenz

Der Bundesgerichtshof hat sich erneut mit der Frage beschäftigt, ob und wann den Steuerberater eine Haftung trifft, wenn er seinen Mandanten nicht auf eine drohende Insolvenz hinweist. Dabei hält er an seiner bisherigen Rechtsprechung nicht uneingeschränkt fest. Weiter

01.02.2017 | Kanzleihomepage

Neue Hinweispflicht für Kanzlei-Homepages

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Seit heute gilt für alle Kanzleien mit mehr als zehn Mitarbeitern eine neue Vorschrift: Sie müssen im Impressum und in den AAB auf ihre Teilnahme an einem etwaigen Schlichtungsverfahren hinweisen. Weiter

14.12.2016 | Berufsstand

Steuerberaterinnen: Niedrigere Honorare bei gleicher Qualifikation

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Die aktuelle STAX-Umfrage der Bundessteuerberaterkammer widmet sich detailliert den Unterschieden zwischen männlichen und weiblichen Berufsangehörigen. Tatsächlich scheint die Analyse branchenübergreifende Erkenntnisse zu bestätigen: Steuerberaterinnen nehmen niedrigere Stundensätze, erwirtschaften weniger persönlichen Überschuss und sind außerdem unzufriedener mit ihrer Job-Situation als Männer. Weiter

14.12.2016 | Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz

Änderung des Steuerberatungsgesetzes bei geschäftsmäßiger Hilfeleistung in Steuersachen vom Ausland aus

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Als Reaktion auf die sog. Panamapapers hat das BMF am 1.11.2016 den Referentenentwurf zum Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz veröffentlicht und sagt damit u.a. Briefkastenfirmen den Kampf an. Aber das Gesetz enthält auch, obwohl der Titel das nicht wirklich vermuten lässt, Änderungen des Steuerberatungsrechts. Weiter

07.12.2016 | Bundesfinanzhof

BFH zur Steuerberatung durch eine im EU-Ausland niedergelassene Steuerberatungsgesellschaft

Im EU-Ausland niedergelassene Steuerberatungsgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt sein, für inländische Steuerpflichtige steuerberatend tätig zu werden, wie der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden hat. Weiter

23.11.2016 | Beratertipp

Mindern Steuerberatungskosten für Erbschaftsteuererklärung, Einspruch und Klage die Erbschaftsteuer?

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Da die Beratungskosten im Zusammenhang mit der Festsetzung der Erbschaftsteuer oftmals als hoch empfunden werden, ist es hilfreich, die Mandantschaft über die Abzugsmöglichkeiten dieser besonderen Steuerberatungskosten aufzuklären. Weiter

24.08.2016 | Steuerberatung

Neue Anforderungen an Vergütungsvereinbarung durch Informationspflichten aufgrund geänderter StBVV

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Zum 23.7.2016 ist die Dritte Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen in Kraft getreten, die auch Änderungen der StBVV enthält. Neben der wenig praktisch bedeutsamen Abschaffung der Mindestgebühr von 10 EUR aufgrund der Vorgabe der Europäischen Kommission sind die Informationspflichten im Zusammenhang mit Vergütungsvereinbarungen verschärft worden. Dies hat Konsequenzen für die Praxis, denn werden diese Informationen nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Form erteilt, ist die Vergütungsvereinbarung nicht wirksam; auf eine über der gesetzlichen Gebühr liegende höhere Vergütung besteht dann kein Anspruch. Weiter

01.06.2016 | Bundesfinanzhof

Eigene Berufshaftpflichtversicherung kein Arbeitslohn

Die Beiträge einer Rechtsanwalts-GbR zu ihrer eigenen Berufshaftpflichtversicherung führen bei den angestellten Rechtsanwälten nicht zu Arbeitslohn. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Das Urteil gilt ebenso für Einzelkanzleien mit angestellten Rechtsanwälten und kann auch für andere Berufsgruppen wie Steuerberater von Bedeutung sein. Weiter

02.03.2016 | Bundesgerichtshof

BGH konkretisiert Pflichten des Betreibers eines Bewertungsportals

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Gegenstand einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) ist die negative Bewertung eines Zahnarztes durch einen anonymen Nutzer. Der Zahnarzt bestreitet, dass er den Bewertenden behandelt hat. Weiter

11.02.2016 | Bundesverfassungsgericht

Ausschluss juristischer Personen vom Amt des Insolvenzverwalters ist verfassungsgemäß

Der in der Insolvenzordnung geregelte Ausschluss juristischer Personen von der Bestellung zum Insolvenzverwalter ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) entschieden und wies die Verfassungsbeschwerde einer Rechtsanwalts-GmbH zurück. Weiter