Ärzte- und Apothekernews

21.03.2017 | Statistik

Rezepturarzneimittel bleiben wichtig

Im Jahr 2016 haben die öffentlichen Apotheken rund 7,2 Millionen so genannte allgemeine Rezepturen, wie zum Beispiel Kapseln oder Salben, für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung hergestellt. Weiter

17.03.2017 | Sozialgericht Detmold

Kein Honorar ohne Behandlung

Nur allein der Umstand, dass eine stationäre Behandlung nötig wäre, rechtfertigt keine Abrechnung derselben bei der Kasse - wenn sie gar nicht stattgefunden hat. Weiter

16.03.2017 | Gesetzentwurf

Bundestag berät Vorschriften für Gewebezubereitungen

Mit einigen gesetzlichen Neuregelungen will die Bundesregierung unter anderem die Versorgung mit Blut- und Gewebezubereitungen sowie Arzneimitteln für neuartige Therapien verbessern. Der Gesetzentwurf zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen liegt nun dem Bundestag zur Beratung vor. Weiter

13.03.2017 | LSG Baden-Württemberg

Keine kosmetische Zahnbehandlung auf Kosten der Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung muss nur für solche Behandlungen einstehen, deren wesentliche Ursache ein Arbeitsunfall war, nicht jedoch für weitere Behandlungen, die ein Versicherter durchführen lässt - im vorliegenden Fall die farbliche Angleichung verfärbter und kariöser "Altzähne" an nach einem Arbeitsunfall eingesetzte Implantate. Weiter

07.03.2017 | Studie

Mehr Pflegekräfte per Gesetz?

(Foto: © Kzenon - Fotolia.com)

Rechtliche Vorgaben für den Personalschlüssel in der Krankenpflege sind international verbreitet. Nicht so in Deutschland. Doch gerade hierzulande, wo die genannte Nurse-to-Patient-Ratio oft schlechter ist als in vielen anderen Industrieländern, könnten gesetzlich festgelegte Mindestschlüssel Arbeitsüberlastung und Qualitätsmängel lindern, meint die Hans-Böckler-Stiftung. Weiter

03.03.2017 | Sozialgericht Detmold

Rückzahlungspflicht des Krankenhauses bei falscher Rechnung

Ein Krankenhaus muss nachweisen, dass die für die Vergütung relevanten Maßnahmen im Rahmen der stationären Behandlung tatsächlich stattgefunden haben. Ansonsten muss es anteilig die von der Krankenkasse schon gezahlte Vergütung zurückerstatten. Weiter

28.02.2017 | Oberlandesgericht Hamm

Hohes Schmerzensgeld für Querschnittslähmung nach HWS-Operation

Unvollständige Befunde und eine fehlerhafte OP-Methodik führten dazu, dass das Oberlandesgericht (OLG) Hamm einer Patientin 400.000 Euro Schmerzensgeld zusprach. Weiter

23.02.2017 | VG Minden

Krankenkasse muss Rabattsatz für Arzneimittel bekanntgeben

Das Verwaltungsgericht (VG) Minden hat der Klage eines Apothekers stattgegeben und eine Betriebskrankenkasse zur Bekanntgabe des zwischen ihr und der beigeladenen Herstellerin eines Arzneimittels vereinbarten Rabattsatzes für dieses Arzneimittel verpflichtet. Weiter

20.02.2017 | Statistik

Apothekendichte sinkt

Die Apothekendichte lag zu Beginn des Jahres 2017 bei nur noch 24 Betriebsstätten für 100.000 Einwohner. Zuvor waren es im Durchschnitt noch 25 Apotheken gewesen. Dafür verantwortlich sind sowohl eine sinkende Apothekenzahl als auch eine wachsende Bevölkerung, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Weiter

15.02.2017 | LSG Niedersachsen-Bremen

Außerordentliche Kündigung wegen Abrechnungsbetrugs

Ein Pflegeunternehmen hatte der Pflegekasse Leistungen in Rechnung gestellt, die nie erbracht worden sind. Die Landesverbände der Pflegekassen kündigten die Versorgungsverträge daraufhin fristlos. Zurecht, wie das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen befand. Weiter