Bundestag/Finanzausschuss
Einigung bei der Reform der privaten Altersvorsorge
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Der Finanzausschuss hat am Mittwoch der von den Koalitionsfraktionen Union und SPD geplanten Reform der privaten Altersvorsorge in geänderter Fassung zugestimmt. Das Parlament berät am Freitag, 27. März 2026,
dann abschließend. Die von den Koalitionsfraktionen geplanten Regelungen sind im Finanzausschuss noch in entscheidenden Punkten geändert worden...
Heute aktuell
Rückwirkende Erbschaftsteuerregelung zulässig
(Foto: © Bundesfinanzhof/Daniel Schwarcz)
Die rückwirkende Anwendung des § 13b Abs. 10 ErbStG auf Schenkungen, die vor dem Inkrafttreten der Vorschrift am 09.11.2016 erfolgt sind, ist verfassungsrechtlich zulässig. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) heute bekanntgegeben.
Von dem grundsätzlichen Verbot rückwirkender Gesetze bestehen Ausnahmen. Im Urteilsfall war ein schutzwürdiges Vertrauen in den Fortbestand des alten Rechts entfallen.
Gesetzentwurf beschlossen
Kindergeld künftig ohne Antrag
Das Bundeskabinett hat am 18. März 2026 einen Gesetzentwurf für ein antragsloses Kindergeld beschlossen. Danach soll das Kindergeld künftig nach der Geburt eines Kindes antragslos ausgezahlt werden.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass das Gesetz mit Wirkung zum 1. Januar 2027 in Kraft tritt. Wie genau die Umsetzung und Auszahlung geplant sind, zeigt unser Bericht.
Interview
»Geschwindigkeit ist nicht gleich Kompetenz«
Von Manuel Maurer / Interview mit Sonja Bruns
(Foto: © Foto: © Sonja Bruns)
Künstliche Intelligenz liefert Antworten in Sekunden, doch echte Kompetenz entsteht anders. Im Interview erklärt TeleTax-Geschäftsführerin und Fortbildungsexpertin Sonja Bruns, wie strukturierte Fortbildung in einer sich stark wandelnden und stets unter Zeitdruck stehenden Branche gelingt und welche Zukunftskompetenzen in den nächsten Jahren über den Erfolg entscheiden.
Fachartikel/Urteilsbesprechung
Pflichtteilsverzicht: Steuerliche Folgen im Überblick
Von RAin Susanne Christ, Fachanwältin für Steuerrecht
(Foto: © iStock.com/ipuwadol)
Verzichtet ein Kind noch zu Lebzeiten seiner Eltern auf den Pflichtteilsanspruch, wird ihm in vielen Fällen im Gegenzug dafür eine Abfindung gezahlt. Unstreitig ist, dass solche Abfindungszahlungen der Schenkungsteuer unterliegen. Streitig ist aber, ob
Abfindungszahlungen, die ratenweise geleistet werden, zu Zinseinkünften führen, die der Einkommensteuer zu unterwerfen sind. Der BFH hat dazu eine Entscheidung getroffen, die in der Praxis zu etwas mehr Sicherheit führt.
Es kommt aber auf die Details bei der Gestaltung an.
Kanzleimanagement
Kanzlei 2030: Handwerk statt Hype
Von Angela Hamatschek
In den vergangenen Monaten dominierten bisweilen Panikszenarien die Debatte um die Zukunft der Steuerberatung. Welche Strategien können speziell kleinere Kanzleien aus den aktuellen Branchentrends ableiten? Kanzleiberaterin Angela Hamatschek zeigt in
ihrem Beitrag eine optimistisch-realistische Bestandsaufnahme für Steuerberatungskanzleien mit 1 bis 2 Partnern und bis zu 20 Mitarbeitenden.
Fachartikel/Praxistipps
Anteilserwerb: Den Steuervorteil beim Asset-Deal berechnen
Von StB Matthias Winkler und StBin Julia Wenninger
Über den Steuervorteil eines Asset-Deals gegenüber einem Share-Deal wird bei Transaktionen häufig nur abstrakt diskutiert. Eine konkrete Berechnung kann jedoch die Verhandlungsposition des Verkäufers
deutlich verbessern. Der Beitrag zeigt,
wie sich der steuerliche Vorteil ermitteln lässt und wie ein über die Buchwerte hinausgehender Kaufpreis bilanziell zu behandeln ist.
BMJV und BMF
Neue Rechtsform vorgeschlagen: Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV)
(Foto: © iStock.com/Ivan-balvan)
Die Bundesministerien der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) sowie der Finanzen (BMF) schlagen die Einführung einer neuen Rechtsform für Unternehmen vor: die Gesellschaft mit gebundenem Vermögen. Sie soll nachhaltiges, an langfristigen Zielen orientiertes
Unternehmertum befördern. Der Beitrag zeigt, was im Einzelnen vorgesehen ist.
Bundesfinanzhof
Pensionszusagen einer GmbH: Gesamtausstattung maßgebend
(Foto: © iStock.com/Wasan Tita)
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat über die steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen zugunsten zweier angestellter GmbH-Gesellschafter entschieden. Es ging um die Frage der Zinshöhe bei durch Entgeltumwandlung
finanzierten Versorgungszusagen.