04.02.2026 | Arbeitsmarkt

Fast ein Viertel der Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahren

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Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der EU. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren 2024 von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen fast 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt. Das entspricht 24 Prozent, EU-weit sind es 20,1 Prozent.

Nach Deutschland folgen Italien mit 23 Prozent und Bulgarien mit 22,3 Prozent. Den niedrigsten Anteil verzeichnet Malta mit nur 10,8 Prozent. Auch in Luxemburg (12,8 Prozent) und Polen (15,2 Prozent) ist der Anteil vergleichsweise gering.

Renteneintrittsalter in Deutschland nimmt zu

Ein zentraler Grund für den hohen Anteil in Deutschland ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung. Darüber hinaus gehen die Menschen hierzulande immer später in Rente. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter lag 2024 nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung bei 64,7 Jahren.

Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Auch das Auslaufen von zwei Modellen einer vorgezogenen Altersrente, die teilweise schon mit 60 Jahren in Anspruch genommen werden konnten, spielt laut dem Statistischen Bundesamt eine Rolle.

(Destatis / STB Web)