14.12.2021 | ifo Institut

Geschäftsklima für Soloselbständige und Kleinstunternehmen

Das Geschäftsklima für Soloselbständige und Kleinstunternehmen hat im November deutlich nachgegeben. Das geht aus dem neuen Index des ifo Instituts für diesen Bereich hervor.

Der entsprechende Wert lag bei minus 6,2 Punkten, nach minus 0,5 im Oktober. Dies ist deutlich schlechter als für die Gesamtwirtschaft, wo der Wert bei plus 11,0 lag. „Die Kleinstunternehmen sind deutlich härter von der vierten Welle betroffen als die Großunternehmen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Der Rückgang des Geschäftsklimas war auf den deutlich gestiegenen Pessimismus der Kleinstunternehmen zurückzuführen. Der Indikator für die Erwartungen fiel auf minus 18,8 Punkte, nach minus 7,2 im Oktober. Im August lag der Wert noch bei 0,6 Punkten. Die aktuelle Lage wird hingegen noch leicht positiv beurteilt. Der Lageindikator blieb nahezu konstant bei 6,8 Punkten im November. Er liegt damit deutlich unter dem Niveau der Gesamtwirtschaft (25,6 Punkte).

Seit August 2021 berechnet das ifo Institut diese Zahlen für die Abgrenzung der Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeiter). Der neue Index basierte im November auf Antworten von rund 1.300 Firmen und wird kontinuierlich weiter ausgebaut.

(ifo / STB Web)