19.07.2021 | Deutsche Bundesbank

Geldvermögen privater Haushalte auf neuem Höchststand

Das Geldvermögen der privaten Haushalte ist im ersten Quartal 2021 um 192 Milliarden Euro auf 7.143 Milliarden Euro gewachsen. Es überschritt damit erstmals die Marke von 7 Billionen Euro. Dies teilte die Deutsche Bundesbank mit.

(Foto: © iStock.com/darkojow)

Neben einem Zukauf von Geldvermögenstiteln trugen insbesondere Bewertungsgewinne bei Aktien und Investmentfondsanteilen zum Anstieg des Geldvermögens bei. Insgesamt lasse sich bei privaten Haushalten dennoch nach wie vor eine ausgeprägte Präferenz für liquide oder als risikoarm wahrgenommene Anlageformen feststellen. Gleichzeitig spreche das weiter zunehmende Engagement am Kapitalmarkt für ein gestiegenes Renditebewusstsein.

So kauften die privaten Haushalte für 25 Milliarden Euro Anteile an Investmentfonds – so viel wie nie zuvor. Außerdem kauften sie per saldo Aktien und sonstige Anteilsrechte im Wert von 3 Milliarden Euro. Dabei investierten sie vorrangig in inländische Unternehmen. Der Bestand an Schuldverschreibungen wurde hingegen per saldo um 3 Milliarden Euro reduziert.

Bargeld und Sichteinlagen machen bei den Beständen immer noch den größten Anteil mit 2.858 Milliarden Euro, noch vor Versicherungen und Altersvorsorge mit 2.484 Milliarden Euro Bestand.

Immobilien sind in der Darstellung nicht enthalten. 

PDF-Download:

Transaktionen und Bestände

(Dt. Bundesbank STB Web)