19.04.2021 | Statistisches Bundesamt

Krankenhauskosten seit 2014 um 23,5 Prozent gestiegen

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung in Deutschland sind 2019 gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent auf rund 98,8 Milliarden Euro gestiegen (2018: 93,5 Milliarden Euro).

Umgerechnet auf die rund 19,4 Millionen vollstationär im Krankenhaus behandelten Patient*innen lagen die Kosten je Fall 2019 bei durchschnittlich 5.088 Euro und damit 5,5 Prozent höher als 2018 (4.823 Euro).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Krankenhauskosten im Fünfjahresvergleich von 2014 bis 2019 um 18,8 Milliarden Euro oder knapp ein Viertel (+23,5 Prozent). Die Behandlungskosten je Fall stiegen in diesem Zeitraum um 912 Euro oder gut ein Fünftel (+21,9 Prozent; 2014: 4 176 Euro).

Kosten in Hamburg am höchsten

Der Ländervergleich zeigt deutliche Unterschiede in den Kosten pro Behandlungsfall: Am höchsten waren die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall in Hamburg mit 6.146 Euro. Auch in Bremen, Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein und Bayern lagen die durchschnittlichen Fallkosten über dem Bundesdurchschnitt. Die niedrigsten Kosten je stationärem Behandlungsfall hatte Thüringen mit durchschnittlich 4.679 Euro.

(Destatis / STB Web)