14.09.2020 | Non-Profit

Corona-Hilfsfonds für gemeinnützige Organisationen und Vereine

Gemeinsam mit Förderpartner*innen will die gemeinnützige PHINEO AG einen privatwirtschaftlich organisierten Corona-Hilfsfonds für die Zivilgesellschaft auflegen, der kleinere und mittelgroße Organisationen vor dem wirtschaftlichen Aus bewahren soll.

„Wir planen einen Corona-Hilfsfonds für gemeinnützige Organisationen und Vereine. Er soll das sein, was trotz der vielen Hilfs- und Konjunkturpakete der Bundesregierung bislang fehlt: Ein Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der PHINEO gAG Dr. Andreas Rickert. Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen und auch staatliche Institutionen können sich als Förderpartner*innen beteiligen.

Trotz brachliegender Projektarbeit hätte die Mehrheit der gemeinnützigen Organisationen die vergangenen Monate gut gemeistert. Wer jedoch überwiegend von eigenen Einnahmen und kurzfristigen Spenden lebe, sei bereits jetzt in existenzieller Not. Die Einnahmeausfälle der letzten Monate könnten weder mit finanziellen Rücklagen aufgefangen noch in Zukunft kompensiert werden. Spätestens, wenn aktuelle Förderprogramme enden und Anschlussförderungen ausbleiben, drohe vielen das Aus.

Um Mittel aus dem Corona-Hilfsfond bewerben können sich mehrheitlich privat finanzierte gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland, die nachweislich durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind und die eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit und transparente Berichterstattung belegen können. Bevorzugt gefördert werden kleine und mittelgroße Organisationen mit einem Jahresbudget bis zu 2,5 Mio. Euro.

Weiterführende Informationen:

www.phineo.org/projekte/corona-hilfsfonds

(PHINEO / STB Web)