02.09.2018 | Statistik

Krankenhaus: 328.500 Pflegevollkräfte für 19,5 Millionen Behandlungsfälle

Im Jahr 2017 versorgten 328.500 Pflegevollkräfte knapp 19,5 Millionen stationär im Krankenhaus behandelte Patienten. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 3.400 Pflegevollkräfte oder 1,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Rund 909.800 Vollkräfte waren in den Krankenhäusern tätig. Knapp 161.200 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 748.600 zum nichtärztlichen Dienst, einschließlich der 328.500 Vollkräfte im Pflegedienst. Die Zahl der Vollkräfte nahm im Vergleich zum Vorjahr im ärztlichen Dienst um 3.000 (+1,9 Prozent) zu, im nichtärztlichen Dienst um knapp 26.300 (+3,6 Prozent). Circa 2,0 Millionen Fälle wurden im Jahr 2017 stationär in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung behandelt. Das waren 18.600 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (+0,9 Prozent).

Durchschnittlich 7,3 Tage im Krankenhaus

In 1.943 Krankenhäusern Deutschlands standen für die stationäre Behandlung der Patientinnen und Patienten insgesamt 497.200 Betten zur Verfügung. Annähernd jedes zweite Krankenhausbett (48,0 Prozent) stand in einem Krankenhaus eines öffentlichen Trägers. Jedes dritte Bett (33,2 Prozent) befand sich in einem freigemeinnützigen Haus. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger betrug 18,8 Prozent. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 77,8 Prozent. Der Krankenhausaufenthalt dauerte im Durchschnitt 7,3 Tage.

In 1.143 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen standen 163.900 Betten zur Verfügung. Anders als bei den Krankenhäusern sind bei den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen private Träger die größten Anbieter, auf die fast zwei Drittel aller Betten entfielen (65,6 Prozent). Einrichtungen öffentlicher Träger verfügten über 18,7 Prozent der Betten. Den geringsten Anteil hatten freigemeinnützige Einrichtungen mit 15,7 Prozent des Bettenangebots.

(Destatis / STB Web)