27.08.2020 | Unternehmensführung

»Allen Respekt vor den Fridays for Future – aber jetzt müssen die Alten ran«

(Foto: © Susanne Henkel)

Dass nachhaltiges Wirtschaften eine krisensicherere Alternative zur grenzenlosen Wachstumsideologie darstellt, ist vielen durch Corona erstmals deutlich geworden. Dennoch arbeitet schon eine ganze Reihe mittelständischer Unternehmen seit Jahrzehnten unter anderen Vorzeichen als der Mainstream. Eine der Vorreiterinnen ist die Richard Henkel GmbH aus Forchtenberg in Baden-Württemberg. Geschäftsführerin Susanne Henkel erklärt im Interview mit STB Web, weshalb und wie sich dies betriebswirtschaftlich auswirkt. Weiter

18.08.2020 | Gesellschaft

Langzeitstudie zum Bedingungslosen Grundeinkommen gestartet

(Foto: Micha Bohmeyer - Initiator von Mein Grundeinkommen, Fotograf: Fabian Melber für Mein Grundeinkommen)

Der gemeinnützige NGO Mein Grundeinkommen und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) haben am 18. August 2020 gemeinsam eine Langzeitstudie zum Bedingungslosen Grundeinkommen gestartet. Weiter

10.08.2020 | Bundestag/Antrag

Erweiterung der Abgabenordnung um gewinnzweckfreien Journalismus?

(Foto: © iStock.com/artisteer)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will unabhängigen Non-Profit-Journalismus stärker fördern. Bei der anstehenden Reform der Abgabenordnung solle der Katalog der gemeinnützigen Zwecke um den Zweck des gewinnzweckfreien Journalismus erweitert werden. Weiter

25.06.2020 | Betriebswirtschaft

Wie können wir stabil stagnieren?

(Foto: © Prof. Dr. Daniel Deimling)

Dr. Daniel Deimling ist Professor für Betriebswirtschaft – und bricht mit den meisten ihrer Glaubenssätze radikal. Der Unternehmensethiker tritt vielmehr für wachstumsneutrales Wirtschaften ein. Das helfe nicht nur, Krisen deutlich besser zu bewältigen, sondern sei angesichts drohender Ressourcenknappheit und gesättigter Märkte längst mehr als nur moralisches Beiwerk. Weiter

23.04.2020 | Interview

Die Gemeinwohlbilanz als werteorientiertes Entwicklungstool

(Foto: © iStock.com/Wavebreakmedia)

Seit 2010 gibt es die sogenannte Gemeinwohl-Ökonomie als alternatives Wirtschaftssystem, rund 500 Unternehmen im deutschsprachigen Raum haben bereits eine sogenannte Gemeinwohlbilanz erstellt. Im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten, das eigene nachhaltige Wirtschaften zu beschreiben, gibt diese sich nicht mit dem Status quo zufrieden. Vielmehr ziele die Gemeinwohlbilanz auf Entwicklung, kenne ein Zertifikat und Hausaufgaben, weiß Berater Thomas Mönius aus Nürnberg. Weiter

27.02.2020 | Porträt

"Wir sind hier keine reinen Idealisten"

(Foto: © Hostsharing eG)

Wer unter anderen als klassisch kapitalistischen Grundsätzen wirtschaftet, gerät schnell in den Ruch des Weltfremden – und steht gleichzeitig bei den Mitmachenden leicht unter Perfektionsdruck in Sachen ökologischer und sozialer Korrektheit. Dabei geht es Unternehmerinnen und Unternehmern, die bewusst nachhaltig wirtschaften, in erster Linie häufig um ganz konkrete Ziele. Weiter

28.01.2020 | Nachhaltiges Wirtschaften

Nominierte für CSR-Preis der Bundesregierung stehen fest

Insgesamt 25 Unternehmen sind offiziell für den Corporate-Social-Responsibility-Preis der Bundesregierung 2020, kurz CSR-Preis, nominiert. Weiter

07.10.2019 | Betriebswirtschaft

KMU: Investitionen in Umweltinnovationen führen zu höheren Gewinnen

Investitionen in umweltfreundliche Technologien nutzen nicht nur der Umwelt, sondern können auch mit Kosteneinsparungen und Gewinnsteigerungen in Unternehmen einhergehen. Dies zeigt sich einer aktuellen Studie zufolge insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Weiter

27.08.2019 | Studie

Verkehr produziert enorme Folgekosten

(Foto: © Allianz pro Schiene | 08/2019 | auf Basis von Infras)

Der Verkehr belastet die Allgemeinheit in Deutschland mit Folgekosten von 149 Milliarden Euro pro Jahr. Von diesen externen Kosten etwa durch Klimabelastung, Unfälle, Lärm oder Luftverschmutzung verursacht allein der Straßenverkehr fast 95 Prozent. Weiter

22.08.2019 | Im Brennpunkt

Interview: "CO2-Steuer allein reicht nicht"

(Foto: © Prof. Dr. Manfred Fischedick)

Bisher existiert ein CO2-Preis nur im Rahmen des EU-Emissionshandels für die Stromwirtschaft und die Schwerindustrie. Eine neue CO2-Steuer soll das ändern; das sogenannte Klimakabinett der Bundesregierung wird darüber am 20. September befinden. Was ein sinnvolles Besteuerungskonzept beinhalten muss, weiß Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Weiter