30.05.2018 | Kommentar

Zinssatz von 6 Prozent: Rote Karte für den BFH durch den BFH

(Foto: © omphoto / photocase.de)

Da hatte der III. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) im November noch entschieden, dass ein Zinssatz von 6 Prozent jährlich, den der Fiskus für Steuernachzahlungen trotz der aktuell schon lange anhaltenden Niedrigzinsphase erhebt, völlig in Ordnung sei und zur Begründung insbesondere Zinssätze herangezogen, die Banken für Überziehungskredite und private Kreditkartenkredite verlangen. Dem hat der IX. Senat des BFH in einer aktuellen Entscheidung vom 25.4.2018 energisch widersprochen. Das hat Seltenheitswert! Weiter

25.04.2018 | Gestaltungsberatung

Werbungskostenabzug bei Immobilien im Miteigentum beider Eheleute

(Foto: © Antonioguillem - Fotolia.com)

Ein aktuell veröffentlichtes Urteil des BFH zeigt eindrücklich, welche Risiken bestehen, wenn eine Immobilie von beiden Eheleuten angeschafft und auch gemeinsam finanziert wird, jedoch nur von einem der Eheleute beruflich bzw. betrieblich genutzt wird. Weiter

25.04.2018 | Beratertipp

Wann Arbeitnehmer für Schäden haften

(Foto: RA Thomas G.-E. Müller, Ecovis)

Eine falsche Bewegung und schon ist der Kaffee auf der Tastatur und der Laptop vielleicht hinüber. Ein Missgeschick. Doch was, wenn der Schaden größer ist? Wann müssen Arbeitnehmer für Schäden zahlen? Weiter

21.03.2018 | Interview

Anzeigepflicht: "Nicht den Cum-Ex-Anbietern das Wort reden"

(Foto: Prof. Dr. Johanna Hey, © Till-Eitel, eyetill.com)

Steuerberater sollen künftig auch bestimmte nationale Steuergestaltungen anzeigen müssen. Die bisherigen Überlegungen hierzu findet die profilierte Steuerrechtsprofessorin Dr. Johanna Hey "katastrophal". Im Interview mit STB Web erklärt sie, weshalb. Weiter

21.03.2018 | Beratertipp

BFH billigt teure Zinsen: Empfehlungen zum beginnenden Zinslauf im April 2018

(Foto: © Thaut Images - Fotolia.com)

Mit am 28. Februar 2018 veröffentlichtem Urteil hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Höhe der Zinsen für Steuernachforderungen von 6 Prozent jährlich hinzunehmen sind. Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist - für 2016 also im April 2018. Wann ist es sinnvoll, dass Mandanten eine vorzeitige "freiwillige" Zahlung an das Finanzamt vornehmen? Weiter

21.03.2018 | Beratertipp

Die Equal Pay-Zulage: Recht und Praxis

(Foto: RAin Andrea Mehrer, Fachanwältin für Arbeitsrecht)

Die Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sind in Kraft; nun stellen sich in der Praxis die Fragen nach der Höhe und nach der Ermittlung der Equal-Pay-Zulage. Spannend – denn noch gibt es keine aktuelle Rechtsprechung dazu, und Erfahrungen aus den Betriebsprüfungen gibt es noch nicht allzu zahlreich. Was also ist zu tun, wenn der Zeitpunkt X mit Eintritt des Status Equal Pay absehbar ist? Weiter

21.02.2018 | Beratertipp

Nachlass-Situationen in Patchworkfamilien

(Foto: © monropic - Fotolia.com)

"Mein Kind, dein Kind, unser Kind" – diese Konstellation ist immer öfter anzutreffen: Beide Partner bringen je ein leibliches Kind in die Beziehung mit und bekommen dazu noch ein gemeinsames Kind. Noch häufiger sind die verschiedenen Abwandlungen: Nur ein Partner bringt ein Kind mit, gemeinsame kommen dazu; oder beide Partner bringen einfach ihre leiblichen Kinder mit, ohne noch gemeinsame zu bekommen. All diesen Familien ist gemeinsam, dass die vom Gesetzgeber vorgegebene gesetzliche Erbfolge nur in den seltensten Fällen die Wünsche der Beteiligten erfüllen. Weiter

24.01.2018 | Beratertipp

Zur Änderung der Beitragsberechnung in der freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung

(Foto: © Stockfotos-MG - Fotolia.com)

Zukünftig kann es zu Nachforderungen von Krankenversicherungsbeiträgen kommen – freiwillig gesetzlich Versicherte sollten deshalb Rücklagen bilden. Wie das neue Verfahren zur Beitragsberechnung funktioniert und was dabei zu beachten ist, klärt dieser Beitrag. Weiter

24.01.2018 | Beratertipp

Bahncard für Mitarbeiter: Verschiedene Varianten möglich

(Foto: © Studio32 - Fotolia.com)

Kauft der Chef seinem Mitarbeiter eine Bahncard, die dieser auch privat nutzen kann, dann muss der Mitarbeiter den geldwerten Vorteil versteuern. Laut OFD Frankfurt gibt es hier Erleichterungen, die inzwischen bundesweit gelten. Lesen Sie im folgenden Beitrag, was Arbeitgeber beachten müssen und was sich in der Lohnbuchhaltung unkompliziert umsetzen lässt. Weiter

24.01.2018 | Interview

Reform der Umsatzsteuer in der EU: Eine Einordnung für die Beratungspraxis

(Foto: © RA/StB Christian Mozelewski, Crowe Horwath Trinavis)

Im Dezember des vergangenen Jahres hat der EU-Ministerrat bereits erste Vereinfachungen der Mehrwertsteuerregelungen für Online-Unternehmen beschlossen, die schrittweise bis 2021 in Kraft treten sollen. Ein Schritt in die richtige Richtung, meint Christian Mozelewski von der Berliner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Crowe Horwath Trinavis. Weiter