22.01.2014 | Trendanalyse

Junge Unternehmen: Über 50 Prozent nutzen Social Media

Die Bedeutung von Social Media für Unternehmen steigt kontinuierlich. Dabei werden die sozialen Medien überwiegend für Werbung und Marketing sowie Vertrieb und Kundenservice eingesetzt.

Ein Drittel aller Unternehmen bietet den Kunden die Möglichkeit, via Social Media Feedback zu geben. (Foto: © Brian Jackson - Fotolia.com)

Mehr als die Hälfte der Ende 2012 bis zu vier Jahre alten Unternehmen in Deutschland nutzen Social Media für ihre unternehmerische Tätigkeit. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des KfW/ZEW-Gründungspanels. Die jungen Unternehmen sind somit Vorreiter des Social Media-Einsatzes. Social Media werden, davon ist aufgrund dieses Ergebnisses auszugehen, künftig bei den Unternehmen an Bedeutung gewinnen.

Software-Unternehmen aktiver im Netz

Junge Unternehmen der Dienstleistungsbranche setzen Social Media am häufigsten ein (rund 60 %); im Verarbeitenden Gewerbe sind es mehr als 40 %, im Bausektor immerhin noch 25 %. Je höher die Affinität des Unternehmens zu Software und Computer ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Social Media gezielt eingesetzt wird. So sticht innerhalb der Dienstleistungsbranche der Software-Sektor hervor: Dort sind gut 80 % der jungen Unternehmen in Social Media aktiv.

Marketing als Hauptgrund

Grundpfeiler der Social Media-Strategie ist das Unternehmensprofil: 46 % aller jungen Unternehmen nutzen Social Media, in dem sie sich innerhalb eines Sozialen Netzwerks präsentieren. Die Hauptmotive, über Social Media zu kommunizieren, sind Werbe- und Marketingzwecke (87 %) sowie die Verbesserung des Vertriebs oder des Kundenservices (70 %). 63 % nutzen Social Media auch dazu, um Informationen über ihre Mitbewerber und über ihr Marktumfeld zu erhalten. Zudem werden Social Media zur internen Kommunikation (30 %) und Mitarbeiterakquise (27 %) eingesetzt.

(KfW / STB Web)

Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 22.01.2014, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.