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Monopolkommission stellt Rückgang der Wertschöpfung fest

Artikel vom: 01.09.2010

Die Monopolkommission hat erstmals seit knapp zehn Jahren einen Rückgang der Wertschöpfung bei den 100 größten deutschen Unternehmen notiert. Einem aktuellen Bericht der Kommission zufolge sind dafür mehrere Gründe verantwortlich, unter anderem verweisen die Wissenschaftler auf die rückläufige Bedeutung der Großunternehmen in Industrie und Handel.

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Die Monopolkommission hat im Zeitraum zwischen 2006 und 2008 ein Minus beim Wachstum der Wertschöpfung der 100 größten inländischen Unternehmen verzeichnet. Dies geht aus dem 18. Hauptgutachten 2008/2009 hervor. Die Wirtschaftskrise sei dafür nur sehr bedingt verantwortlich, heißt es in dem Bericht. Die Bedeutung der Großunternehmen habe bei Industrie und Handel leicht abgenommen. Auch im Kreditgewerbe sei der Anteil der zehn größten Unternehmen an der nominalen Bilanzsumme zurückgegangen.

Ebenfalls rückläufig sind laut Bericht der Monopolkommission die Beteiligungsverflechtungen - ebenso wie die personellen Verbindungen im Kreise der großen Unternehmen. Dies führen die Gutachter darauf zurück, dass die Verflechtungen zwischen den Unternehmen insgesamt abgebaut worden seien. Auch die Fusionsaktivitäten seien zurückgegangen.

Die Wissenschaftler der Kommission mahnen nichts destotrotz an, dass die Rahmenbedingungen in puncto Wettbewerb in vielen Branchen noch zu verbessern wären. Beispiele dafür seien die Trinkwasserversorgung und der Handel mit Arzneimitteln.

(hib / STB Web)



Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 01.09.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

08.02.2012

 
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