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Unternehmen üben Zurückhaltung bei Jahresabschlüssen

Artikel vom: 01.09.2010

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Im ersten Halbjahr 2010 haben weniger als zehn Prozent aller veröffentlichungspflichtigen Unternehmen ihre Jahresabschlüsse vorgelegt. Experten führen diese Zurückhaltung auf die Wirtschaftskrise zurück.

71.000 Unternehmen haben bislang ihre Jahresabschlüsse für 2009 veröffentlicht. Damit präsentierten bislang weniger als ein Zehntel aller veröffentlichungspflichtigen Firmen ihre Zahlen für das zurückliegende Jahr, berichtet der Wirtschaftsinformationsdienst D&B Deutschland. Die Gründe sehen die Risikoexperten vor allem in der Wirtschaftskrise. Es sei davon auszugehen, dass viele Unternehmen die Veröffentlichungsfrist für ihre Jahresabschlüsse komplett ausnutzen.

Vor allem Kreditinstitute prüfen anhand der Analyse von Jahresabschlüsse die Kreditwürdigkeit von Unternehmen. Ab einer bestimmten Kredithöhe sind sie sogar dazu verpflichtet. Aus diesem Grund hielten Unternehmen gegenüber Banken, aber auch der Konkurrenz, mit Zahlen so lange wie möglich hinter dem Berg, heißt es bei D&B Deutschland. Seit 2007 sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Jahresabschlüsse in elektronischer Form über den Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Zudem müssen nun detailliertere Zahlen zur Verfügung gestellt werden.

(D&B / STB Web)



Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 01.09.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

08.02.2012

 
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