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Artikel vom: 01.09.2010
Der durchschnittliche Hebesatz aller Gemeinden für die Gewerbesteuer hat im vergangenen 387 Prozent betragen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der durchschnittliche Hebesatz damit nur etwas niedriger als im Vorjahr. Allerdings gab es hier erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern.
Das Gewerbesteueraufkommen ist in Deutschland 2009 um 21 Prozent gesunken, es belief sich auf 32,4 Milliarden Euro. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg konnten die Verluste auf den einstelligen prozentualen Bereich begrenzen; alle anderen Bundesländern mussten zweistellige prozentuale Rückgänge beim Gewerbesteueraufkommen bis zu 27,4 Prozent (Saarland) hinnehmen.
Der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz lag bei 387 Prozent und damit nur minimal niedriger als im Vorjahr. Auch hier waren erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern zu verzeichnen: Hessens durchschnittliche Gewerbesteuerhebesätze sanken um 7 Prozentpunkte, wogegen Sachsen-Anhalt eine Zunahme um 16 Prozentpunkte verbuchen konnte.
Das Aufkommen bei den Grundsteuern A und B entsprach fast genau dem Wert des Vorjahres bzw. lag etwas darüber. Einzelheiten zu der Statistik der Gewerbe- und Grundsteuern finden Sie hier.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 01.09.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.
08.02.2012