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Abgabenquote in der Europäischen Union sinkt weiter

Artikel vom: 02.07.2010

Die Abgabenquote in den EU-Mitgliedsstaaten beläuft sich derzeit auf 39,3 Prozent. Damit ist die Quote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt seit 2000 wieder unter der 40-Prozent-Marke. Auch andere Steuern entwickeln sich EU-weit ähnlich.

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Die Abgabenquote in der gesamten Europäischen Union ist im Jahr 2008 auf 39,3 Prozent gefallen. Dies geht aus einer gemeinsamen Veröffentlichung von Eurostat und der Generaldirektion Steuern und Zollunion der EU-Kommission hervor. Demnach bleibt die Abgabenquote im Vergleich mit der übrigen Welt nach wie vor hoch und liegt mehr als ein Drittel über dem Niveau in den USA und Japan.

Allerdings unterscheidet sich die Abgabenbelastung stark zwischen den einzelnen EU-Staaten. Die niedrigste Quote ist derzeit mit 28 Prozent in Rumänien zu finden, die höchste mit 48,2 Prozent in Dänemark. Deutschland liegt mit 39,3 Prozent in der Mitte und auf dem Durchschnittswert. Differenzen sind außerdem bei den Quellen des Steueraufkommens auszumachen: Den größten Anteil haben hier der Studie zufolge Steuern auf Arbeit, gefolgt von Konsum- und Kapitalsteuern. Der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer stieg im Schnitt der EU-Länder an; die höchsten sind in Schweden (56,4 Prozent), Belgien (53,7 Prozent) und den Niederlanden (52 Prozent) zu finden.

Sämtliche Daten finden Sie in tabellarischer Aufstellung hier.

(Eurostat / STB Web)



Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 02.07.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

09.02.2012

 
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