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35 Prozent aller Handwerker gewinnen ihre Aufträge online

Artikel vom: 27.06.2010

Auftragsplattformen wie Quotatis, Blauarbeit oder My Hammer bringen Kunden und Dienstleister gegen Gebühr zusammen. Viele Handwerker nutzen bereits solche Portale, um neue Kunden zu gewinnen: Mehr als 35 Prozent von knapp 1.600 Handwerkern gaben an, über Auftragsbörsen im Internet Aufträge zu akquirieren.

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Zwar spielen bei der Neukundengewinnung persönliche Empfehlungen mit 76 Prozent bei weitem die größte Rolle. Fast alle befragten Handwerker sind sich allerdings einig, dass das Internet für die Auftragsakquise weiter an Bedeutung gewinnen wird. Über 14 Prozent gehen sogar davon aus, dass Aufträge künftig fast ausschließlich online akquiriert werden.


Auftragsflauten online abfangen

An Auftragsplattformen im Internet schätzen Handwerker besonders, dass sie mit ihrer Hilfe Konjunkturschwankungen ausgleichen können. Denn in Abhängigkeit davon, wie voll oder leer das Auftragsbuch gerade ist, können Handwerker bei manchen Anbietern je nach Bedarf mehr oder weniger Anfragen einkaufen. Jedes Online-Portal verfolgt dabei ein anderes Konzept. "Das Prinzip der Handwerker-Versteigerungen hat oftmals Preisdumping zur Folge. Qualitätsarbeit braucht faire Preise", so Jens Oenicke, Geschäftsführer des Kölner Unternehmens Quotatis.

Das größte europäische Handwerker- und Dienstleistungsportal bildet die Preise der Mitbewerber nicht öffentlich ab, um so ein gegenseitiges Unterbieten der Handwerksbetriebe zu verhindern. Stattdessen können Privatpersonen und Unternehmen ihre Anfrage einstellen und erhalten per E-Mail unverbindlich bis zu fünf Angebote von geprüften Betrieben. In dieser Zeitersparnis besteht für über die Hälfte von rund 500 befragten Verbrauchern ein Vorteil von Online-Portalen. Fast alle Verbraucher prüfen mindestens zwei bis drei Angebote, die Hälfte sogar mehr als drei. Die detaillierten Ergebnisse liegen in Form des "Quotatis Energie-Reports 2010" vor.


(Quotatis / STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 27.06.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

08.02.2012

 
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