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Offensive für Ausbildung im Handwerk

Artikel vom: 14.06.2010

4.082 Ausbildungsverträge hat das Handwerk in den neuen Bundesländern im Mai 2010 abgeschlossen – 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt. Dies unterstreicht noch einmal, dass das Handwerk die tiefgreifende Finanz- und Wirtschaftskrise gut meistert, seine Beschäftigten weitgehend halten konnte und im beginnenden Aufschwung auf den Nachwuchs setzt.

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Diese aktuellen Zahlen nannte Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), auf einer Pressekonferenz in Dresden. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Dresden, Claus Dittrich, warb er am Vortag des "Bundesaktionstages Ausbildung" um Nachwuchs für das Handwerk.

Angesichts der deutlich zurückgehenden Schulabgängerzahlen fürchtet das Handwerk in den neuen Bundesländern aber, zu Beginn des Ausbildungsjahres die Zahlen des Vorjahres nicht mehr zu erreichen. Im Vorjahr blieben in Ostdeutschland rund 1400 Lehrstellen unbesetzt. Kentzler: "Die demografische Entwicklung bedroht die Fachkräftesicherung in ostdeutschen Handwerksbetrieben!" Er forderte eine Verbesserung der schulischen Vorbildung und kündigte eine Werbeoffensive des Handwerks um Auszubildende an. Außerdem erwartet er für 2011 eine Öffnung des Handwerks für Auszubildende aus den Nachbarländern. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat bereits dazu aufgefordert, dass Jugendliche, die in Westdeutschland keine Lehrstelle finden, sich in den Lehrstellenbörsen der ostdeutschen Handwerkskammern orientieren. Doch in den nächsten Jahren werden auch die Schulabgängerzahlen in den alten Ländern sinken, wenn auch moderater.



(ZDH / STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 14.06.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

08.02.2012

 
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