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Artikel vom: 07.06.2010
Die Bundesregierung hat nach Abschluss ihrer Sparklausur das dort geschnürte Sparpaket vorgestellt. Neben einer neuen Flugsteuer und einer Besteuerung für Kernkraftwerksbetreiber wird vor allem im Sozialetat gekürzt. Außerdem wird die Bundeswehr verkleinert.
Acht Punkte für solide Finanzen: So lautet die Überschrift der Einsparungsliste, die Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Vizekanzler Guido Westerwelle heute in Berlin vorgestellt hat. Seit Sonntag hatte das Kabinett darüber beraten, was in welchen Ressorts gekürzt werden muss. Nun ist das Sparpaket geschnürt, das in den nächsten vier Jahren mehr als 80 Milliarden Euro umfassen soll. Daneben soll im kommenden Jahr ein zusätzlicher Bundeszuschuss von zwei Milliarden Euro für die gesetzlichen Krankenkassen gewährt werden, um den Beitrag stabil zu halten. Die Koalition verpflichtet sich außerdem, dass es "in dieser Legislaturperiode (...) weder neue Subventionen geben" wird noch bestehende erhöht werden. Hier nun die wichtigsten Punkte im Überblick:
Subventionsabbau und neue Steuern
Sozialleistungen gekürzt
Elterngeld runderneuert
Weniger Personal
Eine tabellarische Übersicht aller bislang geplanten Sparvereinbarungen finden Sie hier.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 07.06.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.
17.05.2012