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Artikel vom: 26.05.2010
Der spanische Ministerpräsident Zapatero hat angekündigt, eine Sondersteuer für Wohlhabende einzuführen. Die Abgabe ist Teil eines umfassenden Sanierungsprogramms, mit dem Spanien seine maroden Staatsfinanzen wieder auf Kurs bringen will.
Spaniens Regierungschef Zapatero hat heute im Parlament in Madrid erklärt, "Bürger mit großen finanziellen Kapazitäten" mit einer Sonderabgabe zu belegen. In den nächsten Wochen soll dazu ein Gesetzentwurf vorgelegt werden. Medienberichten zufolge soll die Steuer ab einem Kapital von einer Million Euro greifen. Die spanische Finanzministerin Salgado hatte zuvor gesagt, es sei ein Fehler gewesen, die Vermögensteuer abzuschaffen.
Gewerkschaften und Linksparteien hatten eine Reichensteuer gefordert und bereits einen Generalstreik erwogen, um gegen die umfangreichen Sparpläne der spanischen Regierung zu demonstrieren. Mit dem Sparprogramm werden staatliche Investitionen für die Infrastruktur in Milliardenhöhe gekürzt, Sonderbeihilfen für Familien wurden gestrichen. Auch Minister und Abgeordnete bekommen weniger Geld.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 26.05.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.
08.02.2012