Oberfinanzdirektion warnt: Pensionäre Opfer von Betrugsversuchen
Artikel vom: 07.05.2010
Die Betrugsmaschen, mit denen überwiegend älter Menschen über das Ohr gehauen werden sollen, haben zahlreiche Varianten. Vor allem unter der Vorgabe, ein Mitarbeiter des Finanzamts oder der Finanzverwaltung zu sein, sollen Geld oder Bankdaten erschlichen werden. Darauf weist die Oberfinanzdirektion Koblenz hin.
So auch im Fall eines Pensionärs aus dem Hunsrück, der per Telefon darauf hingewiesen wurde, dass ihm noch Leistungen aus der Beihilfe zu seiner Krankenversicherung zustünden. Diese sollten ihm in Kürze persönlich übergeben werden. Einen ungewöhnlichen Telefonanruf, so wusste auch der ehemalige Finanzbeamte und rief bei der dafür zuständigen Zentralen Besoldungs- und Versorgungsstelle der Oberfinanzdirektion Koblenz an.
Auf ähnliche Weise meldeten sich Betrüger kürzlich auch bei Bürgern in anderen Regionen mit "Hier ist das Finanzamt, sind Sie heute zu Hause?". Jeweils mit der Absicht, an Bargeld zu kommen oder sich den Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.
Betroffene sollten auf keinen Fall persönliche Daten und Vermögensverhältnisse am Telefon bekannt geben und auch keine "angeblichen Beamten der Finanzverwaltung" in die Wohnung zu lassen. Wer einen solchen oder ähnlichen Anruf erhält, den bittet die Oberfinanzdirektion, sich möglichst umgehend mit seinem Finanzamt in Verbindung setzen, um so zur Aufklärung einer möglichen Straftat beizutragen.
(OFD Koblenz / STB Web)
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