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Artikel vom: 05.05.2010
Außenprüfungen sind für den Staat ein lohnendes Geschäft; auch im vergangenen Jahr kamen durch Betriebsprüfungen Steuermehreinnahmen von knapp 21 Milliarden Euro in die Staatskassen. Die genauen Zahlen legte das Bundesfinanzministerium in seinem jüngsten Monatsbericht vor.
Der Anteil der geprüften Betriebe lag zwar lediglich bei 2,5 %; die Mehreinnahmen für die Staatskassen durch Außenprüfungen ließen sich auch im vergangenen Jahr sehen: 20,9 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen wurden durch die Ergebnisse der Prüfungen eingenommen, davon allein 15,3 Milliarden Euro durch die Prüfung von Großbetrieben. Diese werden - abhängig vom Prüfungsturnus, der durch die Größenklassen festgelegt wird - rechnerisch alle 4,36 Jahre von einem Betriebsprüfer aufgesucht. Ein Kleinstbetrieb dagegen wird rein statistisch betrachtet alle 91,94 Jahre von einem Prüfer durchleuchtet.
Für den größten Anteil an den Mehreinnahmen sorgt die Körperschaftsteuer mit 6,1 Milliarden Euro, gefolgt von der Gewerbesteuer, der Einkommensteuer und den Zinsen. In den vergangenen Jahren waren die Mehrergebnisse durch Betriebsprüfungen nach Angaben des Bundesfinanzministeriums stetig gestiegen, ob dies angesichts der Wirtschaftskrise so bleibt, ist demnach ungewiss.
Detaillierte Ergebnisse und Grafiken finden Sie im Monatsbericht des BMF.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 05.05.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.
08.02.2012