'Big 4' starten gemeinsame Ausbildungsinitiative zum Wirtschaftsprüfer
Artikel vom: 30.03.2010
Künftig wollen die vier weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte,
Ernst & Young, KPMG und PricewaterhouseCoopers ihren Nachwuchskräften in Deutschland einen einheitlichen, berufsbegleitenden Masterstudiengang anbieten. Dieser soll die eigenen Ausbildungsprogramme der Gesellschaften ergänzen.
Studierende sollen nicht nur vom hohen Qualitätsstandard des Masterstudiengangs profitieren, sondern auch von einer Anrechnung ihrer Studienleistungen auf das Wirtschaftsprüfer-Examen. Hochschulen, die den berufsbegleitenden Masterstudiengang ab 2012 zusammen mit den "Big 4" anbieten wollen, können sich ab April 2010 für das Programm bewerben.
Mit dem gemeinsamen Ausbildungsangebot reagieren die "Big 4" auf die durch den Bologna-Prozess gesetzten Rahmenbedingungen und erste Erfahrungen mit Bachelor-Absolventen. "Mit dem Bachelor ist die Qualifikation der Bewerber deutlich heterogener geworden. Der von uns gemeinsam mit Hochschullehrern entwickelte berufsbegleitende Masterstudiengang bietet unserem Nachwuchs eine strukturierte, praxisorientierte und zukunftsweisende Ausbildung", betont Marius Möller, Personalvorstand von PricewaterhouseCoopers. "Der berufsbegleitende Masterstudiengang verkürzt nicht nur die Ausbildungsdauer, sondern wir rechnen auch mit einer deutlich höhere Erfolgsquote", ergänzt Matthias Wehling, Mitglied der Geschäftsführung von Ernst & Young.
Das Studienangebot richtet sich an Bachelor-Absolventen, die nach ihrem Studium bereits Berufserfahrung bei einer der vier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gesammelt haben. Über die Zulassung zum Masterstudiengang entscheiden ein unternehmensinternes Auswahlverfahren sowie Eingangsklausuren der Hochschulen.
Die Zahl der von den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geförderten Studienplätze ist nach Angaben der Gesellschaften an den jeweiligen Personalbedarf geknüpft.
(KPMG / STB Web)
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