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AOK-Rabattverträge: Keine Änderungen durch Pharma-Übernahme

Artikel vom: 22.03.2010

Durch die Ratiopharm-Übernahme ändert sich nichts bei den laufenden AOK-Rabattverträgen und bei denen, die zum 1. April 2010 starten. Das erklärte ein Sprecher am 18. März 2010.

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Die Übernahme des deutschen Generika-Großunternehmens Ratiopharm durch einen der international agierenden Branchenriesen ist der AOK zufolge keine Überraschung. Am Übernahmepoker seien seit Monaten neben Teva auch der weltgrößte Pharmahersteller Pfizer und das ebenfalls zu den Großen der Branche zählende isländische Unternehmen Actavis beteiligt gewesen. Vor dem Hintergrund der weltweit zu beobachtenden Tendenz zur Übernahme oder zum Zusammenschluss von Pharmaunternehmen geraten kleine oder mittelständische Arzneimittelhersteller auch in Deutschland zunehmend unter Druck.

Bei den neuen Verträgen, die am 1. April 2010 starten, hätten deshalb auch allein elf kleinere und mittelständische Unternehmen den Zuschlag für einen Versorgungsvertrag erhalten, so Krankenkasse.
Die AOK erteilt pro Wirkstoff und Gebietslos nur jeweils einem Hersteller den Zuschlag. Dadurch sollen insbesondere die Mittelständler Planungssicherheit haben und über die zweijährige Vertragslaufzeit kalkulieren können.

Die AOK hält sich damit nicht zuletzt an die Vorgaben des deutschen Kartell- und Vergaberechts, wonach mittelständische Interessen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vornehmlich zu berücksichtigen sind.


(AOK / STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 22.03.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

08.02.2012

 
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