Handwerk fordert Vereinfachung von ELENA
Artikel vom: 13.04.2010
Der Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) fordert eine Vereinfachung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA). Mit dessen Einführung zum 1. Januar 2010 seien die Voraussetzungen für die geplanten Entlastungen der Arbeitgeber von bürokratischen Aufgaben noch nicht geschaffen.
Viele staatliche Leistungen setzen voraus, dass Arbeitgeber einen Papiernachweis über bezogene Arbeitsentgelte ausstellen. Mit ELENA werden diese Bescheinigungen ab 2012 durch elektronische Nachweise ersetzt. Seit 1. Januar 2010 müssen alle Arbeitgeber in Deutschland, neben der regulären DEÜV-Meldung an die Sozialversicherung für jeden Beschäftigten noch einen separaten Datensatz an den ELENA-Datenpool bei der Deutschen Rentenversicherung melden.
Eine Vereinfachung des ELENA-Verfahrens müsse rasch herbeigeführt werden, damit der zusätzliche Aufwand in den Hintergrund trete und der Nutzen der elektronischen Nachweise überwiege. So müssten alle existierenden 45 Entgeltbescheinigungen möglichst schnell in das elektronische Verfahren eingeschlossen, der zusätzlich zu meldende Datensatz möglichst klein gehalten und die jeweiligen Leistungsgesetze, die die Abfrage von Entgeltdaten voraussetzen, harmonisiert werden, so der ZDH.
(ZDH / STB Web)
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