KPMG-Studie: Unternehmenssteuersätze bleiben international konstant
Artikel vom: 31.10.2009
Die weltweite Finanzkrise hat dafür gesorgt, dass die Steuerbelastung für Unternehmen konstant bleibt und nicht weiter sinkt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Die durchschnittliche Steuerbelastung für Unternehmen ist in Europa mit rund 23 Prozent konstant geblieben. Die Wirtschaftskrise hat den Abwärtstrend vor allem bei den Körperschaftsteuersätzen beendet, erstmals seit 13 Jahren ist die Steuerbelastung nicht gesunken. In Deutschland liegt die Unternehmenssteuerbelastung bei rund 29 Prozent und damit sechs Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt.
Die Studie zeigt außerdem, dass die indirekten Steuern wie die Umsatzsteuer für die öffentlichen Haushalte an Bedeutung gewinnen: "In den kommenden Jahren werden die indirekten Steuern weltweit einen immer größeren Anteil der öffentlichen Einnahmen ausmachen. Derzeit verfügen 150 Länder über indirekte Steuersysteme, doch die Zahl steigt ständig", berichtet Ernst Gröbl, Tax-Vorstand bei KPMG in Deutschland. Der deutsche Umsatzsteuersatz liegt derzeit knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 19,8 Prozent.
Die gesamte KPMG-Studie in englischer Sprache finden Sie
hier zum Download.
(KPMG / STB Web)
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