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Artikel vom: 13.02.2008
Mit der Unternehmenssteuerreform katapultiert Deutschland seine Kapitalgesellschaften ins internationale Steuer-Mittelfeld. So ist die tatsächliche durchschnittliche Steuerlast hierzulande nach der IW-Modellrechnung weitaus höher als etwa in Irland (11,9 Prozent) oder Österreich (21,6 Prozent). Die Unternehmen kommen aber deutlich besser weg als in Japan (40,9 Prozent) oder im US-Bundesstaat New York (48,4 Prozent).
Positiv wirke sich für die deutschen Kapitalgesellschaften vor allem aus, dass der deutsche Fiskus in Sachen Grundsteuer vergleichsweise zurückhaltend ist, so die Experten. Negativ seien dagegen die verschärften Gewinnermittlungsvorschriften - unter anderem wurde die degressive Abschreibung gänzlich abgeschafft.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 13.02.2008, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.
08.02.2012