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02.03.2016 | Studie

Automobilhersteller hinken bei Digitalisierung hinterher

Die Digitalisierung durchdringt alle Wirtschaftsbereiche, schafft neue Märkte und neue Kundenbedürfnisse. Dabei schreitet sie freilich nicht in allen Branchen gleich schnell voran. So hinken nahezu alle führenden Automobilproduzenten der Digitalisierung hinterher.

Das Auto wird Teil einer digitalen Wertschöpfungskette. (Foto: © iconimage - Fotolia.com)

Laut einer Studie der Agentur Batten & Company haben 80 Prozent der Automobilhersteller eine niedrige digitale Markenpräsenz. Das liegt unter anderem daran, dass es die Digitalisierung bei 75 Prozent von ihnen noch kein strategisches Top-Thema ist. 60 Prozent der Automobilhersteller können zudem momentan ihre digitalen Leistungen im Auto nicht angemessen monetarisieren und sogar 100 Prozent erfüllen die digitalen Anforderungen ihrer Kunden nicht ausreichend. Die Studie zeigt außerdem auf, dass die Digitalisierungsmöglichkeiten in vielen Unternehmensbereichen wie etwa im Vertrieb, beim Service und im Marketing nicht oder nur unzureichend genutzt werden.

Die nähere Betrachtung des Digitalisierungsgrads zeigt im Wettbewerbsvergleich, dass jedes einzelne der untersuchten Unternehmen an unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette digitale Schwächen aufweist. Im Bereich Strategy & Leadership behaupten sich vor allem die Premiumhersteller. Besonders im Bereich Sales & Services zeigen BMW, Audi und Mercedes-Benz jedoch Schwachpunkte. Wenig überraschend landet Tesla bei der Digitalisierung der eigenen Produkte im Bereich Innovation & Produkte auf dem Spitzenplatz. Fiat liegt im Bereich Marketing & Brand mit einem Top-CRM-Modell an vorderster Stelle. Darüber hinaus zeichnen die Studienergebnisse ein durchaus gemischtes Bild.

(BBDO / STB Web)

Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 02.03.2016, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.