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11.02.2016 | Förderung

Flüchtlinge für das Handwerk gewinnen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Bundesagentur für Arbeit und der Zentralverband des Deutschen Handwerks haben eine gemeinsame Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge gestartet. 10.000 junge Menschen sollen für die Ausbildung in einem handwerklichen Beruf interessiert und qualifiziert werden.

Wo deutsche Azubis fehlen, sollen künftig Flüchtlinge die Lücke füllen. (Foto: © Kzenon - Fotolia.com)

Ein Qualifizierungs-und Betreuungssystem sowie eine intensive fachliche Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sollen Asylberechtigte und Flüchtlinge an eine Ausbildung im Handwerk heranführen. Das Handwerk unterstützt den Praxisbezug durch betriebliche Praktika für die Teilnehmer der speziellen Berufsorientierung und stellt die Infrastruktur der Bildungsstätten zur Verfügung.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Programm ist, dass die jungen Flüchtlinge nicht mehr schulpflichtig und unter 25 Jahre sind, über gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und sich im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt orientieren können. Sie sollten deshalb einen Integrationskurs des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie das Programm „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ der Bundesagentur für Arbeit durchlaufen haben, das auf eine Feststellung ihrer Kompetenzen und eine allgemeine Berufsorientierung ausgerichtet ist.

Das Programm ist zunächst auf 24 Monate angelegt und kann von 10.000 Menschen genutzt werden. Für die Initiative stellt das BMBF in 2016 20 Millionen Euro zur Verfügung.

(BMBF / STB Web)

Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 11.02.2016, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.