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KBV-Studie: Patientenquittung kaum bekannt

Artikel vom: 19.08.2010

Nur 20 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten kennen die Möglichkeit der Patientenquittung. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Auch die Kostenerstattung ist demnach noch nicht im Bewusstsein der Versicherten angekommen.

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Patientenquittungen und Kostenerstattung spielen in der politischen Debatte derzeit wieder eine große Rolle. Eine Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ergab nun, dass nur 20 Prozent der gesetzlich Versicherten wissen, dass es bereits jetzt die Möglichkeit gibt, sich in der Arztpraxis eine Patientenquittung auszustellen. Von dem Fünftel, dem die Patientenquittung bekannt ist, haben sich demnach nur acht Prozent im vergangenen Jahr eine solche Quittung ausstellen lassen.

Auch die Möglichkeit der Kostenerstattung ist laut der KBV-Umfrage noch relativ unbekannt unter den Versicherten. 26 Prozent wussten, dass gesetzlich Versicherte, die für bestimmte Behandlungen selbst aufkommen müssen, sich einen Teil der Kosten später von ihrer Krankenkasse erstatten lassen können. Nur zwei Prozent hätten diese Möglichkeit bislang genutzt.

Die hausarztzentrierte Versorgung ist dagegen demzufolge einer großen Mehrheit der Patienten vertraut. Die meisten Teilnehmer dieses Prinzips gibt es bei den Über-60-Jährigen. Drei Viertel dieser Versorgungsteilnehmer gaben jedoch ebenfalls an, dass sich dadurch an der Versorgung nichts verändert habe.

Den detaillierten Ergebnisbericht finden Sie hier.

(KBV / STB Web)



Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 19.08.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

09.02.2012

 
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