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EU-Mitgliedstaaten behaupten Anteil am deutschen Außenhandel

Artikel vom: 10.05.2010

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Europatags am 9. Mai mitteilt, waren auch im Krisenjahr 2009 die Mitgliedstaaten der EU die wichtigsten deutschen Handelspartner.

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Trotz eines starken Rückgangs der deutschen Ausfuhren in die EU-Staaten im Jahr 2009 von 18,3% auf 508,4 Milliarden Euro verringerte sich deren Anteil am Gesamtwert der deutschen Ausfuhren nur geringfügig um 0,4 Prozentpunkte auf 62,9%. Die Einfuhren aus den EU-Mitgliedstaaten sind im Jahr 2009 gegenüber 2008 ebenfalls erheblich um 14,8% auf 392,6 Milliarden Euro gesunken, dennoch erhöhte sich deren Anteil am Gesamtwert der deutschen Einfuhren um 1,1 Prozentpunkte auf 58,3%.

Der deutsche Außenhandel mit den Ländern der Eurozone verringerte sich im Jahr 2009 nicht so stark wie der Handel mit den restlichen EU-Mitgliedstaaten. Die Ausfuhren in die Länder der Eurozone reduzierten sich im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 17,1% auf 347,9 Milliarden Euro, während die Ausfuhren in die EU-Mitgliedstaaten mit eigener Währung mit einem Rückgang von 21,0% auf 160,5 Milliarden Euro noch stärker abnahmen.

Die Einfuhr von Waren aus den Ländern der Eurozone reduzierte sich dagegen im Jahr 2009 mit einem Rückgang von 14,9% auf 268,2 Milliarden Euro etwas stärker als die Einfuhren aus den EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören (- 14,7% auf 124,4 Milliarden Euro).

Die fünf wichtigsten EU-Mitgliedstaaten für die deutschen Exporteure waren 2009 Frankreich, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Italien und Österreich. Diese Länder hatten zusammen einen Anteil an den deutschen Gesamtausfuhren von 35,7%.

Die fünf wichtigsten EU-Mitgliedstaaten gemessen am Wert der deutschen Einfuhren waren im Jahr 2009 die Niederlande, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich und Belgien. Der Anteil dieser Länder an den deutschen Gesamteinfuhren im Jahr 2009 betrug 31,9%.



(Destatis / STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 10.05.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

09.02.2012

 
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