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Steuerschätzung: Einnahmen geringer als erwartet

Artikel vom: 06.05.2010

Die Steuereinnahmen werden sowohl kurz- als auch mittelfristig sinken. Das ist das mit Spannung erwartete Ergebnis des Arbeitskreises Steuerschätzung, dessen Sitzung heute in Lübeck zu Ende ging. Kurzfristig sind vor allem die Kommunen von Steuermindereinnahmen betroffen.

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In diesem Jahr werden die Steuereinnahmen mit 510,3 Milliarden Euro etwas unter dem Niveau legen, das die Steuerschätzer noch im vergangenen Jahr genannt hatten. Mindereinnahmen durch beschlossene Steueränderungen gleichen sich hier mit Mehreinnahmen durch die angekurbelte Konjunktur in etwa aus, so das Bundesfinanzministerium nach Abschluss der Beratungen des Arbeitskreises Steuerschätzung. Während Bund und Länder sogar leichte Mehreinnahmen verzeichnen, müssen die Kommunen insbesondere bei der Gewerbesteuer mit Steuermindereinnahmen rechnen.

Für die ebenfalls prognostizierten Jahre ab 2011 wird das Steueraufkommen deutlich unter den Erwartungen der letzten mittelfristigen Schätzung des vergangenen Jahres liegen. Dabei haben alle Gebietskörperschaften Mindereinnahmen zu erwarten - insbesondere aufgrund der beschlossenen Steuerentlastungen. Zudem geht die Schätzung vom geltenden Steuerrecht aus und berücksichtigt bei dieser Prognose lediglich die wahrscheinlichen Auswirkungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes, der zweiten Föderalismusreform sowie des Bürgerentlastungsgesetzes. Die Konjunkturvorhersagen des Bundeswirtschaftsministeriums gehen zudem mittelfristig von einer Erholung der Wirtschaft aus.

Alle Zahlen und Prognosen der Steuerschätzer finden Sie hier zum Download.

(BMF / STB Web)



Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 06.05.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

09.02.2012

 
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