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Investitionsförderung für Arztpraxen

Artikel vom: 18.01.2010

In den Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland herrscht ein milliardenschwerer Investitionsstau, so die Förderbank KfW in einer aktuellen Pressemitteilung. Für die Führung einer Praxis würden neben fachlichen Kenntnissen auch betriebswirtschaftliche Grundlagen immer wichtiger. Dazu gehöre nicht zuletzt das Wissen über bestehende Fördermöglichkeiten.

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Bild: iStockphoto.com / RichVintage
Vor diesem Hintergrund haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die KfW Bankengruppe eine gemeinsame bundesweite Informationskampagne unter dem Titel "Niederlassung, Nachfolge, Neuanschaffung - Moderne Investitionsförderung für Arztpraxen" gestartet. Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, den rund 150.000 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten in Deutschland betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln und ihnen Finanzierungsmöglichkeiten und -hilfen aufzuzeigen.

Dies soll durch Informationsveranstaltungen der regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen erfolgen. Bis September 2010 wollen Experten der KBV und der KfW Bankengruppe den interessierten Ärzten und Psychotherapeuten Möglichkeiten der Investitionsförderung vorstellen und Expertenwissen zur betriebswirtschaftlichen Praxisführung anbieten. Da die Fördermittel der KfW ausschließlich über die Hausbanken vergeben werden, sollen sich nach den Angaben der Pressemitteilung bei den Veranstaltungen auch die regionalen Geschäftsbanken vor Ort präsentieren können.


"In den fast 100.000 ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen arbeiten 668.000 Menschen. Wir haben es hier also mit einem markanten und mittelständisch geprägten Wirtschaftszweig zu tun. Die Sicherung der Versorgungsqualität der Patienten ist nicht nur eine fachliche sondern auch eine betriebswirtschaftliche Herausforderung. Aus diesem Grunde haben wir zusammen mit der KfW-Bankengruppe die bundesweite Informationskampagne ins Leben gerufen", erklärte Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV, heute bei der Präsentation des Programms in Berlin.
(KfW / STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 18.01.2010, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

30.07.2010

 
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