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95 Prozent der Frauen sind mit ihrer Selbständigkeit zufrieden

Artikel vom: 21.12.2009

Eine Firma zu haben, ist eine echte Alternative, die Frauen verstärkt in Vollzeit betreiben, und sie nutzen stärker Fremdkapital. Differenzierte Beratungszugänge fördern ein frauenfreundlicheres Gründungsklima. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung des Frankfurter Vereins Frauenbetriebe.

Zudem schätzten trotz Krise 73 Prozent der Befragten ihre weitere Firmenentwicklung als sehr gut oder gut ein und 95 Prozent seien mit ihrer Selbständigkeit zufrieden, teilt der Verein mit.

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Bild: istockphoto.com

Attraktive öffentliche Fördermittel

Frauengeführte Unternehmen sind laut Befragung klein, aber stabil, kreativ und wissensintensiv. Frauen bekundeten immer mehr Interesse für Geschäftspartnerschaften, sie wählten die Selbständigkeit verstärkt in Vollzeit und seien weniger von Finanzierungen aus ihren privaten Partnerschaften abhängig. Stattdessen bevorzugten sie zunehmend öffentliche Fördermittel. "Die Daten bestätigen hier den hohen spezifischen Bedarf an Mikrodarlehen für ihre Kleinbetriebe", so die Expertinnen.


Stark am Markt

"Mit ihren Unternehmen, in denen ihre sehr hohe Qualifikation gut aufgehoben ist, möchten Frauen ihre Tätigkeit selbst gestalten. Sie möchten aber auch ihre Existenz eigenständig sichern: Sie wirtschaften profitabel und erfolgreich", erklärt Christiane Stapp-Osterod, geschäftsführender Vorstand des Vereins Frauenbetriebe. 72,5 Prozent der Befragten, die sich nach der Frauenbetriebe-Beratung selbständig gemacht haben, seien heute noch am Markt, und die Anzahl der Angestellten steige mit der Dauer der Selbständigkeit.


Spezielle Angebote für Frauen

Weitere Ergebnisse zeigten, dass eine besondere Differenzierung im Profil - und in Beratung - den Migrantinnen - gelte. "Viele Kundinnen haben uns aufgrund unseres speziellen Angebots aufgesucht und wertgeschätzt. Es bestätigt die Notwendigkeit, auf verschiedene Frauenzielgruppen ausgerichtete Qualifizierungsangebote zu entwickeln. Nur somit können ihre unausgeschöpften Potenziale aktiviert werden", sagt Stapp-Osterod . Das heiße auch, dass die Politik frauengeführte Betriebe nicht mehr durch ein männlich geprägtes Bild des Unternehmertums betrachten dürfe.

Weitere Informationen unter www.frauenbetriebe.de


(STB Web)


Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt vom 21.12.2009, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten (Rechts-) Stand entsprechen.

 

30.07.2010

 
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