Nörr ist innovativste Kanzlei Deutschlands
Artikel vom: 04.11.2008
Mit vier Auszeichnungen bei den Innovative Lawyer Awards der britischen Tageszeitung Financial Times ist Nörr Stiefenhofer Lutz die erfolgreichste deutsche Anwaltskanzlei in dem internationalen Wettbewerb um markt- und mandantenorientierte Ideen. In Kontinentaleuropa erreichte Nörr Platz 3. Der Münchner Nörr-Partner Prof. Dr. Thomas Klindt wurde zum Legal Innovator of the Year gekürt, weil er "dazu beigetragen hat, die Einstellung zu Compliance in Deutschland zu verändern", so die Jury. Unter der Führung von Klindt organisierte Nörr Compliance Days mit insgesamt mehr als 1.000 Teilnehmen, die meisten von ihnen Justiziare aus international tätigen Unternehmen. Als Mitherausgeber der Zeitschrift Corporate Compliance und Honorarprofessor für technisches Sicherheitsrecht prägt er die Diskussion um rechtliches Risikomanagement in Deutschland.
Diese Aufklärungsarbeit zu Compliance und das Bereitstellen eines Forums zur Diskussion unter Justiziaren brachte Nörr darüber hinaus eine Anerkennung im Bereich Mandanten-Service ein: "Die erste Kanzlei, die ernst zu nehmende Compliance-Fortbildung und -Diskussion nach dem Siemens-Fall in Deutschland anbot", schreibt die FT. Eine weitere Auszeichnung erhielt Nörr für die rechtliche Strukturierung der Finanzierung des größten Biomasse-Kraftwerks der Welt in Penkun, Mecklenburg-Vorpommern. "Die Kanzlei entwickelte [...] eine neue Form der Asset-Finanzierung", heißt es in der Begründung.
Auch für das Marketing der Kanzlei gab es ein "Highly Commended". Es sei "bahnbrechend für den deutschen Markt, Humor und Ironie in dieser Art für die Vermarktung einer Kanzlei zu nutzen", meint die Jury mit Bezug zu Leporelli im Scheckkartenformat, die Checklisten für Rechtsfragen wie IT-Sicherheit oder das Verhalten bei Konflikten mit der Staatsanwaltschaft enthalten. "Diese kleinen Karten enthalten wichtige Verhaltensanweisungen."
In Deutschland war Nörr damit erfolgreichste Kanzlei. In Kontinentaleuropa kam die spanische Kanzlei Garrigues auf Platz eins, gefolgt von der niederländischen Kanzlei De Brauw Blackstone Westbroek.
Hinweis: Beachten Sie bitte das Datum dieses Artikels. Er stammt
vom 04.11.2008, sodass die Inhalte ggf. nicht mehr dem aktuellsten
(Rechts-) Stand entsprechen.
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: